BVG-Streik
: Diese Linien fahren heute trotzdem in Berlin!

Der Streik von Verdi bei der BVG in Berlin hat gestartet. Welche Linien fallen aus und welche sind weiterhin in Betrieb?
Von
David Hahn
Berlin
Jetzt in der App anhören
BVG weitet Angebot vorerst nicht aus: ARCHIV - 06.05.2014, Berlin: Fahrgäste steigen am Bahnhof Friedrichstraße in die U-Bahn U6 der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in einen Zug.  (zu dpa: «BVG weitet Angebot vorerst nicht aus») Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Verdi hat für Montag, den 2. Februar 2026, einen Warnstreik im Berliner Nahverkehr angekündigt. Welche Linien fahren trotzdem?

Hauke-Christian Dittrich/dpa

Verdi hat zu einem Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) aufgerufen. Einen Überblick über betroffene Linien, verbleibende Verbindungen und Alternativen gibt es hier.

Berlin: BVG-Streik am Montag

Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem ganztägigen Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) am Montag, dem 2. Februar 2026, aufgerufen. Der Streik beginnt am Montag um 3:00 Uhr und dauert 24 Stunden bis Betriebsende an. Dadurch kommt der Nahverkehr in Berlin an diesen beiden Tagen weitgehend zum Erliegen. Welche Ausnahmen gibt es?

Notfahrplan in Berlin: Diese Linien fahren am Montag trotz Streik

Laut aktuellen Angaben der BVG werden während des Streiks keine Trams, Busse und U-Bahnen verkehren. Ausnahmen gelten für bestimmte Buslinien und Verbindungen, die von externen Unternehmen im Auftrag der BVG betrieben werden. Das gilt für alle Fähren (F10, F11, F12) sowie folgende Buslinien: 106, 114, 118, 124, 133, 175, 184, 204, 234, 275, 316, 318, 326, 161, 363, N12, N23, N35, N39, N53, N61, N69, N84, N91, N95, N97.

Vor Fahrtantritt sollte geprüft werden, ob in den BVG-Apps oder auf der Webseite der BVG die Fahrt mit einer Echtzeitinformation aktuell angezeigt wird.

S-Bahn, RE und Co.: Welche weiteren Alternativen gibt es?

Die S-Bahn ist nicht betroffen und verkehrt planmäßig, da sie von der Deutschen Bahn betrieben wird. Auch die Ringbahn wird am Montag wie gewohnt in Berlin verkehren. Darüber hinaus können Fahrgäste prüfen, ob Teile der Strecken mit Regionalzügen zurückgelegt werden können. Auch diese verkehren weiterhin. Wer nicht aufs Fahrrad umsteigen möchte, kann auf Taxis oder Fahrdienste wie Bolt und Uber zurückgreifen, die neben Autos auch E-Roller und Leihfahrräder anbieten. Zudem stehen Carsharing-Dienste und Fahrgemeinschaften als weitere Optionen zur Verfügung.

Mit Material der dpa