BVG-Streik
: Diese Linien fahren trotzdem!

Verdi hat für diese Woche einen weiteren Streik in der laufenden Tarifverhandlung angekündigt. Welche Linien fahren am Mittwoch und Donnerstag trotzdem?
Von
David Hahn
Berlin
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BVG werben für mehr Sauberkeit in Bahnen und Bussen

Verdi hat für Mittwoch, den 19. März, und Donnerstag, den 20. März, weitere Warnstreiks im Berliner Nahverkehr angekündigt. Welche Linien fallen aus und welche sind weiterhin in Betrieb?

Daniel Naupold/dpa
  • Verdi ruft am 19. und 20. März zu einem BVG-Warnstreik auf.
  • Keine Trams und U-Bahnen, aber bestimmte Buslinien fahren.
  • S-Bahn und Ringbahn verkehren planmäßig.
  • BVG-Streik wegen Tarifstreit, Verdi fordert höhere Löhne.
  • Alternativen: Fahrrad, Taxis, Carsharing, Uber.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Verdi hat erneut zu einem Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) aufgerufen. Einen Überblick über betroffene Linien, verbleibende Verbindungen und Alternativen gibt es hier.

BVG-Streik von Verdi am Mittwoch und Donnerstag

Im Tarifstreit mit den Arbeitgebern hat die Gewerkschaft Verdi die BVG-Beschäftigten zu einem zweitägigen Warnstreik am 19. und 20. März aufgerufen, wie sie am 14. März mitteilte. Der Streik beginnt am Mittwoch, dem 19. März, mit Betriebsbeginn und endet am Freitag, dem 21. März, ebenfalls mit Betriebsbeginn. Dadurch kommt der Nahverkehr in Berlin an diesen beiden Tagen weitgehend zum Erliegen. Welche Ausnahmen gibt es?

Notfahrplan in Berlin: Diese Linien fahren trotz Streik

Laut aktuellen Angaben der BVG werden während des Streiks keine Trams und U-Bahnen verkehren. Ausnahmen gelten für bestimmte Buslinien und Verbindungen, die von externen Unternehmen im Auftrag der BVG betrieben werden.

Das gilt für den BVG Muva und alle Fähren (F10, F11, F12). Die Bus-Linien 106, 114, 118, 133, 161, 168, 175, 179, 204, 218, 234, 263, 275, 316, 318, 320, 326, 334, 349, 358, 363, 380, N12, N23, N35, N39, N53, N61, N63, N69, N84, N91, N95, N97 sind vom Streik nicht betroffen. Die Linien 112, 124, 184, 744, 893, N68 und X36 fahren mit eingeschränktem Angebot. Vor Fahrtantritt sollte geprüft werden, ob in den BVG-Apps oder auf der Webseite der BVG die Fahrt mit einer Echtzeitinformation aktuell anzeigt wird.

Die S-Bahn ist nicht betroffen und verkehrt planmäßig, da sie von der Deutschen Bahn betrieben wird. Auch die Ringbahn wird am Montag wie gewohnt in Berlin verkehren. Darüber hinaus können Fahrgäste prüfen, ob Teile der Strecken mit Regionalzügen zurückgelegt werden können.

Welche weiteren Alternativen gibt es?

Fahrgäste können alternativ prüfen, ob sich Teilstrecken mit Regionalzügen überbrücken lassen. Wer nicht aufs Fahrrad umsteigen möchte, kann auf Taxis oder Fahrdienste wie Bolt und Uber zurückgreifen, die neben Autos auch E-Roller und Leihfahrräder anbieten. Zudem stehen Carsharing-Dienste und Fahrgemeinschaften als weitere Optionen zur Verfügung.

Nahverkehr in Berlin: Warum wird 2025 gestreikt?

Der aktuelle Warnstreik der BVG ist Teil eines festgefahrenen Tarifstreits zwischen Verdi und dem Unternehmen. Die BVG bot laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zuletzt stufenweise 375 Euro und eine doppelt so lange Laufzeit, was Verdi jedoch als unzureichend kritisierte. Die Gewerkschaft fordert monatlich 750 Euro mehr Gehalt für die Beschäftigten bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Verhandelt wird zudem über ein höheres Weihnachtsgeld, über Zulagen bei bestimmten Schichtmodellen sowie flexiblere Arbeitszeiten. Bisher blieben die Verhandlungen ergebnislos, und Verdi droht bei fehlenden Fortschritten mit weiteren Streiks.