ChatGPT Atlas: Wie kann man den KI-Browser im Alltag nutzen?

OpenAi hat mit ChatGPT Atlas seinen ersten KI-Browser gelaunched. Was kann der Browser und wie kann man die KI im Alltag sinnvoll nutzen?
Hendrik Schmidt/dpaOpenAI hat mit Atlas einen eigenen Browser veröffentlicht, der ChatGPT fest integriert. Die Software läuft vorerst nur auf macOS. Versionen für Windows, iOS und Android sollen folgen.
ChatGPT Atlas: Das ist neu
Mit Atlas tritt OpenAI direkt gegen Google Chrome an. Der Konzern will damit einen „Super-Assistenten“ schaffen, der das Web versteht und dem Nutzer Arbeit abnimmt. Eine Neuerung ist die integrierte Nutzeroberfläche: Wer bisher hin und wieder mit ChatGPT arbeitet, sei es, um Ideen festzuhalten oder gar um Sachverhalte von der KI erklärt zu bekommen, musste zwischen unterschiedlichen Tabs oder sogar Programmen hin und her wechseln. Atlas soll dieses ständige Wechseln zwischen Tabs und das Kopieren von Inhalten überflüssig machen.
Was kann man im Alltag mit dem Atlas-Browser machen?
ChatGPT ist dafür direkt neben der geöffneten Seite angedockt und versteht den Kontext. Nutzer und Nutzerinnen können Fragen stellen wie „Fass den Artikel zusammen“, „Vergleiche diese Produkte“ oder „Such ähnliche Quellen“. Die KI greift auf den Verlauf und das aktuelle Surfverhalten zu, um präzisere Antworten zu liefern. Sie lässt sich per Sprache steuern und kann auch den Browser selbst bedienen. Ein Beispiel: „Schließe alle Tabs außer dem aktuellen“ oder „öffne die Seite der Bahn und buche eine Verbindung“.
Weitere Beispielanwendungen: Artikel lesen und direkt im Browser zusammenfassen lassen; Produkte oder Quellen auf geöffneten Tabs vergleichen
Agentenmodus von ChatGPT integriert
Im sogenannten Agentenmodus führt ChatGPT auf Wunsch komplexe Aufgaben aus. So lassen sich Reisen oder Termine buchen oder Recherchen abschließen. Das ist jedoch nur in den kostenpflichtigen Abos von ChatGPT verfügbar.
Wie sieht es mit dem Datenschutz bei Atlas aus?
Atlas basiert auf der Chromium-Engine von Google. Nutzer können festlegen, welche Daten gespeichert werden dürfen. Der Browserverlauf lässt sich löschen, ein Inkognito-Modus ist integriert. Laut OpenAI werden Inhalte nicht zum Training der Modelle verwendet.
