Chris Rea ist tot
: Was ist zur Todesursache aktuell bekannt?

Chris Rea wurde mit dem Song „Driving Home for Christmas“ weltberühmt. Jetzt ist der Brite Medienberichten zufolge im Alter von 74 Jahren gestorben.
Von
David Hahn
Berlin
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Sänger Chris Rea ist tot: ARCHIV - 17.05.2000, Hessen, Frankfurt/Main: Der irische Musiker Chris Rea steht für Fotoaufnahmen auf dem Holbeinsteg. Der britische Sänger Chris Rea ist tot. Er starb am Montagmorgen im Alter von 74 Jahren nach kurzer Krankheit. Foto: Oliver Stratmann/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Chris Rea (74) ist tot.

Oliver Stratmann/dpa

Christopher Anton Rea wurde am 4. März 1951 in Middlesbrough, England geboren. Sein Wirken widmete er insbesondere der Blues-Musik. Neben Driving Home for Christmas (1986) erreichte er auch mit Songs wie Fool (If You Think It’s Over) (1978), I Can Hear Your Heartbeat (1983) oder Auberge (1991) große Bekanntheit. Laut Medienberichten ist der Brite am Montag, dem 22. Dezember 2025, gestorben.

Chris Rea: Was ist zur Todesursache bekannt?

Ein Sprecher hat im Auftrag der Familie gegenüber britischen Medien gesagt, dass der Sänger nach kurzer Krankheit in einer Klinik verstarb. Wörtlich zitierte die BBC den Sprecher: „Er ist heute früh nach kurzer Krankheit friedlich im Krankenhaus verstorben, umgeben von seiner Familie.“ (Übersetzt auf Deutsch)

Krankheit: Krebsdiagnose im Jahr 2000

Im Frühjahr 2000 wurde bei ihm Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt. In einer 16-stündigen Operation in Deutschland mussten die Drüse und Teile des Magens entfernt werden. Seine offizielle Abschiedstour gab Chris Rea daher bereits 2006. Auf der bewegenden „Road To Hell and Back Farewell“-Tour wusste jeder, dass er den „Weg zur Hölle und zurück“ schon hinter sich gebracht hatte.

Seither konnte Rea nur mit Tabletten und täglichen Insulinspritzen überleben. Auf ausgedehnte Tourneen musste er für Jahre verzichten; stattdessen konzentrierte er sich aufs Malen und nahm Bluesmusik im eigenen Studio auf. „Blue Guitars“ (2005) resultierte in nicht weniger als elf CDs, dazu ein Buch mit eigenen Gemälden.

Im Dezember 2016 erlitt er einen Schlaganfall von dem er sich nur langsam erholte. Umso größer war der Schock, als er ein Jahr später mit seinem neuen Album „Road Songs for Lovers“ tourte und in Oxford auf der Bühne zusammenbrach. Der Musiker hinterlässt seine Ehefrau Joan und zwei erwachsene Töchter.

Karriere: Musikalisches Wirken von Chris Rea

Chris Rea stammt aus einer italienisch-irischen Arbeiterfamilie. Erst mit knapp 20 Jahren begann er Gitarre zu spielen, obwohl er lange von einer Karriere als Filmmusiker geträumt hatte. Seinen Durchbruch feierte Rea 1978 in den USA mit der Single „Fool If You Think It’s Over“.
In den 80er Jahren machte er sich mit Titeln wie „Josephine“ einen Namen in Deutschland und Europa. In seiner Heimat Großbritannien erklomm er jedoch erst 1989 die Charts mit „The Road to Hell“, dann mit „Auberge“. Nahezu 30 Millionen Platten verkaufte der introvertierte Blues- und Rockstar insgesamt.

Mit Material der dpa