Intensivstation Ungeimpfte: Patienten, die nicht geimpft sind, sollen zahlen

Die Kassenärztliche Vereinigung fordert eine Kostenbeteiligung von ungeimpften Patienten.
Jan Woitas- Die Infektionszahlen steigen rasant weiter
- Die Zahl der Toten steigt über 100.000
- In besonders betroffenen Regionen kommen Kliniken über das Limit
- Bundesweite Verlegungen werden aktuell für rund 80 Patienten über das so genannte Kleeblatt–Verfahren geprüft
- Die Kassenärztliche Vereinigung fordert Kostenbeteiligung für ungeimpfte Patienten
Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin fordert, dass Ungeimpfte sich an den Kosten für eine Corona–Behandlung im Krankenhaus beteiligt sollen. Ebenfalls spricht sich die KV für eine Impfpflicht aus. „Der hohe Anteil der Menschen, die noch nicht geimpft sind, werden uns in eine Katastrophe führen und unser Gesundheitssystem in einem Maße überlasten, wie wir es bisher nicht kennengelernt haben. Mit einer Impfpflicht allein kommen wir hier nicht mehr weiter“, teilte der KV–Vorstand mit.
Ungeimpfte sollen zur Kasse gebeten werden
Die Krankenhaus–Patienten sollten demnach über eine Eigenbeteiligung oder über einen Aufschlag auf den Kassenbeitrag zur Kasse gebeten werden. „Die Einnahmen könnten den Pflegekräften im stationären Bereich und den Medizinischen Fachangestellten in der ambulanten Versorgung zugutekommen“, so die KV Berlin. Von der Politik sei eine konsequente Strategie in der Pandemiebekämpfung nötig, um Kollateralschäden von der Gesellschaft abzuwenden, hieß es.