Corona-Mutation Moselle: Strenge Einreisevorschriften für französische Grenzregion Moselle ab Dienstag

An der Grenze zum Saarland und zu Rheinland-Pfalz liegt das französische Gebiet Moselle: Es wird nun zum Virusvariantengebiet erklärt, da sich Ausbrüche von Mutations-Ausbrüchen häufen. Die Einreise-Regeln werden strikter.
DPA- Die grenznahe französische Region Moselle wird zum Virusvariantengebiet erklärt
- Die Region grenzt ans Saarland und an Rheinland-Pfalz
- Dort hatte es zuletzt Ausbrüche von Corona-Mutationen gegeben
- Für die Einreise gelten deutlich striktere Regeln
Die Bundesregierung hat den an Deutschland angrenzenden französischen Verwaltungsbezirk Moselle zum Virusvariantengebiet erklärt. Die Einstufung gilt ab Dienstag, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag mitteilte. Damit treten für diese Region strenge Einreisebeschränkungen in Kraft. Das Département Moselle grenzt an das Saarland und Rheinland-Pfalz.
Corona in Frankreich: Aktuelle Zahlen
Laut Johns-Hopkins-University (Stand 28.2., 15 Uhr) sehen die aktuellen Corona-Zahlen in Frankreich derzeit wie folgt aus:
- Fälle insgesamt: 3.747.263
- Tote insgesamt: 85.741
Corona-Mutationen treten zu häufig auf: Moselle wird Virusvariantengebiet
Als Virusvariantengebiete werden Regionen oder Länder eingestuft, in denen besonders häufig ansteckendere Mutanten des Coronavirus auftreten. Aus den betroffenen Gebieten dürfen nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen gibt es für Pendler und den Warenverkehr.
Mitte Februar waren mit Tschechien und dem österreichischen Bundesland erstmals Gegenden mit einer Landgrenze zu Deutschland als Virusvariantengebiete eingestuft worden. Die Liste umfasst noch viele weitere Staaten, etwa Großbritannien, Irland, Portugal, Südafrika und Brasilien.
