Corona Mutation Bayern: Vierte Coronavirus-Variante breitet sich aus: Dänemark-Virus in Neu-Ulm?

In Neu-Ulm und Ansbach in Bayern ist wohl eine vierte Mutation des Coronavirus aufgetaucht. Es handelt sich um die Variante aus Dänemark, wegen der 2020 insgesamt 15 Millionen Nerze getötet worden waren.
Roland Weihrauch, doaIn Deutschland kursieren zurzeit drei Mutationen des Coronavirus, welche der Politik Sorge bereiten. Sie sind aggressiver als die ursprüngliche Variante von SARS-CoV-2. Es handelt sich um Varianten aus:
England (B117),
Südafrika (B1351/501.V2)
und Brasilien (P.1)
Aktuell werden neue Fälle in Bayern bekannt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in München sind acht Fälle der Virus-Mutante aus England (B117) und ein Fall der Südafrika-Variante (B1351) bestätigt. Im Klinikum Bayreuth gebe es außerdem neuerdings elf Verdachtsfälle des hochansteckenden Virustyps aus Großbritannien. Die Krankenhäuser des Klinikums wurden am Dienstag, 26.1.2021, geschlossen, mehr als 3000 Mitarbeiter sind außerhalb ihrer Arbeitszeiten in Quarantäne. Am Mittwoch war die Lage NTV zufolge „angespannt“, aber sie sei unter Kontrolle“, wie eine Reporterin die Klinikleitung zitierte.
Nerz-Virus: Corona-Mutation aus Dänemark in Neu-Ulm aufgetaucht
Jetzt scheint es in Bayern eine vierte Mutation zu geben, die sich unbemerkt verbreitet. Es soll sich um eine Coronavirus-Mutation aus Dänemark handeln, wegen der 2020 Millionen Zuchtnerze getötet worden waren. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, haben zwei Firmen nach eigenen Angaben bei der Auswertung von Corona-Tests zwei Fälle der dänischen Mutation entdeckt.
Es handelt sich um
die Salzburger Firma Procomure Biotech und
das Augsburger Labor ArminLabs
Coronavirus-Mutationsfälle in Neu-Ulm: Widersprüchliche Angaben
Bei den beiden Fällen soll es sich dem Blatt zufolge um Menschen aus den Regionen Neu-Ulm und Ansbach (Franken).
Am Mittwochabend ließ das Landratsamt Neu-Ulm jedoch vermelden, dass ihnen Informationen über einen gesicherten Nachweis der dänischen Variante in Proben aus Bayern bislang nicht vorliegen. Bei Verdachtsfällen kann nur eine Gesamtgenom-Sequenzierung Gewissheit bringen. Dem entgegen steht ein Bericht des Bayrischen Rundfunks (BR): Ein Patient, bei dem die „dänische Variante“ nachgewiesen worden sei, ist inzwischen verstorben. Dies habe der Landrat von Neu-Ulm, Thorsten Freudenberger (CSU) gegenüber dem BR angegeben. Das Gesundheitsamt habe laut Freudenberger am Abend von dem Fall erfahren. Ob der Verstorbene als als Patient gilt, der „an oder mit Corona“ gestorben ist, habe das Landratsamt noch nicht bestätigen können, so der BR. Der Mann sei zu Tagespflege in einem Seniorenheim in Neu-Ulm untergebracht gewesen, alle Bewohner und Mitarbeiter des Heimes seien getestet worden. Die Ergebnisse stehen noch aus.
Im vergangenen Jahr war in Dänemark eine mutierten und auf den Menschen übertragbaren Form von SARS-CoV-2 aufgetaucht, die sich unter Nerzen ausgebreitet hatte. Die Furcht davor war so groß, dass die Regierung im November 2020 eine Notschlachtung aller Zucht-Nerze anordnete - mehr als 15 Millionen Nerze wurden eilig gekeult. Die Tötung der Nerze sollte damals die Verbreitung verhindern. Ende Dezember erteilte Dänemark schließlich ein Verbot für die Zucht der Tiere bis zum Januar 2022. Dänemark will seinen Nerz-Züchtern jetzt mit Milliardenentschädigungen unter die Arme greifen. Der Unterstützungsplan der Regierung sieht Hilfen im Umfang von über 19 Milliarden Kronen (2,6 Milliarden Euro) vor.
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