Corona Reisewarnungen Europa: Neue Risikogebiete: Teil-Reisewarnung für Bulgarien und Rumänien

Ein Pflichttest auf Coronavirus wird jetzt nach Reisen in zehn weitere Regionen in Europa fällig - betroffen sind neue Risikogebiete in den Ländern Bulgarien und Rumänien.
Christin Klose, DPAEs sind jetzt neue Reisewarnungen für zehn weitere Gebiete in Europa dazugekommen. Weil die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bulgarien und Rumänien so stark angestiegen ist, wurden jetzt auch in diesen beiden europäischen Ländern bestimmte Regionen als Corona-Risikogebiet eingestuft.
Aktuelle Reisewarnungen: Neue Risikogebiete in Bulgarien und Rumänien
Die Bundesregierung warnt aktuell vor touristischen Reisen in folgende neue Risikogebiete:
Neue Risikogebiete in Bulgarien:
- Warna inklusive Goldstrand am Schwarzen Meer
- Blagoewgrad
- Dobritsch
Neue Risikogebiete in Rumänien:
- Argeș
- Bihor
- Buzău
- Neamt
- Ialomita
- Mehedinti
- Timiş
Die wichtigsten rumänischen Urlaubsregionen in Siebenbürgen und am Schwarzen Meer sind von der Warnung ausgenommen.
Pflichttest auf Coronavirus in zehn Regionen Rumäniens und Bulgariens
Die insgesamt zehn Regionen in Bulgarien und Rumänien wurden gleichzeitig vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete ausgewiesen. Urlauber, die aus solchen Gebieten zurückkehren, müssen sich seit Samstag auf Corona testen lassen.
Corona-Schutzmaßnahmen am Goldstrand in Bulgarien
Die Deutschen sind neben den Russen und Briten die wichtigste Touristengruppe für Bulgarien. Goldstrand gilt als längste Partymeile Bulgariens und eifert seit vielen Jahren dem Ballermann auf Mallorca nach. Es sind sogar einige Bars wie „Bierkönig“ und „Ballermann 6“ nach Vorbildern an der Playa de Palma benannt. Berichte über mangelnde Corona-Schutzmaßnahmen in dem Urlaubsort hat die bulgarische Tourismusbranche stets zurückgewiesen.
Diesen Vorteil bietet eine Reisewarnung für Urlauber
Eine Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.
Weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amts nach Ausbruch der Corona-Pandemie
Nach Ausbruch der Corona-Pandemie hatte das Auswärtige Amt am 17. März erstmals eine weltweite Reisewarnung für touristische Reisen ausgesprochen. Für mehr als 30 europäische Länder wurde sie Mitte Juni zunächst wieder aufgehoben, inzwischen aber für fünf Länder wieder reaktiviert. Das geschieht in der Regel, wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen die Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen übersteigt. Es kann aber auch andere Gründe wie Einreisesperren oder fehlende Hygienemaßnahmen geben.
Reisewarnung ist nicht gleich Risikogebiet
Die Reisewarnung erfolgt unabhängig von der Einstufung von Ländern als Risikogebiete durch das Robert-Koch-Institut. Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückkehrt, muss sich seit Samstag auf Corona testen lassen. Derzeit besteht für mehr als 160 Länder eine Reisewarnung, aber nur etwa 130 davon sind als Risikogebiet eingestuft. Für Thailand gilt zum Beispiel eine Reisewarnung, weil dort noch eine Einreisesperre für Touristen gilt, es ist wegen geringer Infektionszahlen aber kein Risikogebiet mehr.


