Corona Zahlen Bayern aktuell: News zu Neuinfektionen mit dem Coronavirus - So hoch sind die Fallzahlen im Freistaat

Trotz strengerer Regeln in Bayern sind die Corona-Zahlen weiter hoch.
dpaKaum ein Bundesland ist von der zweiten Welle der Corona-Pandemie so heftig betroffen wie Bayern. Im Freistaat gab es zahlreiche Städte und Kreise, die die Grenzwerte gesprengt haben. Städte wie München oder Würzburg haben neue strengere Corona-Regeln eingeführt. Am Mittwoch meldete das RKI erneut mehr als 1798 Neuinfektionen in Deutschland. Auch in Bayern steigt die Zahl der Neuinfektionen. Das wichtigste zur Lage in Kürze:
Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Mittwoch mehr als 232 Neuinfektionen für Bayern.
Auch die Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Bayern zeigen einen Anstieg.
Corona Zahlen in Bayern: So sehen die Fallzahlen laut LGL aus
Das Bayrische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldete am Dienstag wieder steigende Corona-Zahlen in Bayern. Diese unterscheiden sich von denen des RKI aufgrund von Verzögerungen bei der Meldung.
Diese Zahlen meldet das LGL am Mittwoch:
Zahl der Infizierten: 68.150
Zahl der Neuinfektionen: 332
Zahl der Toten: 2.662
Zahl der Genesenen: 60.120
RKI Zahlen in Bayern: So viele Infizierte und Neuinfektionen meldet das RKI
Das RKI gibt die aktuellen Zahlen der Infektionen mit dem Coronavirus für Bundesländer und Landkreise in einem Dashboard aus. Nach Angaben dieses Dashboard hat Bayern die zweit meisten Coronainfektionen aller Bundesländer in Deutschland. Nordrhein-Westfalen hat mit 69.822 nachgewiesenen Fällen seit Beginn der Pandemie die meisten. Bayern belegt mit 67.996 den zweiten Platz. In Baden-Württemberg sind seit Beginn der Pandemie 49.421 Fälle nachgewiesen worden (Stand 30.09., 0:00 Uhr).
So sehen die Zahlen für Bayern am Mittwoch im Detail aus:
Zahl der Infizierten: 67.996
Zahl der Neuinfektionen: 232
Zahl der Toten: 2.664
Zahl der Genesenen: 60.500
Fälle pro 100.000 Einwohner: 520,0
Corona-Hotspots in Bayern: Dingolfing Landau über Grenzwert - So ist die Lage in München
Nachdem es in den letzten Wochen mit München, Würzburg und Garmisch-Partenkirchen zahlreiche Hotspots in Bayern gab, ist nun Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit den meisten Städten und Kreisen über dem Grenzwert. Am Dienstag lag in Bayern Dingolfing-Landau nur ein Kreis über dem bundesweit geltenden Grenzwert von eine 7-Tage-Inzidenz von 50. Dort liegt der Wert aktuell bei 41,6 (Stand 30.09., 0:00 Uhr). Die Stadt München überschreitet mit einer 7-Tage-Inzidenz von 36,97 den in Bayern geltenden Frühwarnwert.
Neue Corona Regeln in Bayern: Diese Maßnahmen beschließen die Städte
Erreicht eine Stadt in Bayern den Grenzwert können neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen werden. Welche ist jedoch von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Die Regeln werden in Absprache mit den Gesundheitsbehörden angepasst:
In Rosenheim und Landshut gelten Kontaktbeschränkungen. Es dürfen sich nur Gruppen bis fünf statt zehn Personen in der Öffentlichkeit oder in Gaststätten treffen.
In Landshut gilt zudem eine Maskenpflicht im Unterricht auch für Schüler der Grundschule.
In Rosenheim sollen die bereits am 25. August in Kraft getretenen Beschränkungen. Dort sind Teilnehmerzahlen von Veranstaltungen begrenzt worden.
Memmingen will keine neuen Regeln einführen, weil es sich bei den neuen Fälle fast ausschließlich um Reiserückkehrer handle.
In München ist nach Überschreiten des Frühwarnwerts ein nächtliches Alkoholverbot für den öffentlichen Raum beschlossen worden.
Würzburg hat den Konsum von Alkohol auf der alten Mainbrücke an Wochenenden eingeschränkt. Zudem gilt eine schärfere Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen. Am Montag hat die Stadt zudem die Kontaktbeschränkungen weiter verschärft.