Corona Zahlen Deutschland heute: RKI-Zahlen zu Inzidenz, Neuinfektionen und Hospitalisierung am 13.10.2021

Ab dem 11.10.2021 bekommen nur noch bestimmte Personengruppen kostenlose Corona-Tests, andere hingegen müssen zahlen. Dadurch sollen sich mehr Menschen impfen lassen. Die Corona-Zahlen in Deutschland heute, am 13. Oktober, im Überblick.
Kira HofmannDie Corona-Zahlen in Deutschland bewegen sich seit Wochen mehr oder weniger auf gleichbleibendem Niveau, die Inzidenz pendelt um den Wert 60 herum. Die vierte Welle der Corona-Pandemie scheint in der Bundesrepublik, anders als in manchen Nachbarländern, deutlich moderater auszufallen. In vielen Bundesländern werden Corona-Regeln daher angepasst oder – wie in Sachsen – schon mit Blick Richtung Weihnachten diskutiert.
In diesem Artikel bereiten wir jeden Tag die aktuellen Corona-Zahlen für Deutschland auf.
In diesem Artikel bereiten wir jeden Tag die aktuellen Corona-Zahlen für Deutschland auf.
- Wie hoch liegt die Inzidenz?
- Wie viele Neuinfektionen gibt es?
- Wie hoch ist die Hospitalisierungsrate?
- Wie sehen die Corona-Zahlen der einzelnen Bundesländer im Vergleich aus?
Corona-Zahlen in Deutschland heute, am 13.10.21: Inzidenz, Neuinfektionen, Hospitalisierung laut RKI
Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht: Die Corona-Zahlen des Robert Koch-Instituts in Deutschland vom Mittwoch, 13.10.2021:
„Zeit Online“ zufolge lagen die Zahlen etwas niedriger: Demnach wurden binnen eines Tages 8054 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sowie 96 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert.
Die täglichen Corona-Zahlen für Deutschland von „Zeit Online“ basieren eigenen Angaben nach auf den direkten Werten der Landkreise und sollen daher weniger von Verzögerungen in den Meldeketten betroffen sein als etwa die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI). Sie können daher von ihnen abweichen.
Corona-Zahlen der Bundesländer – Inzidenzwerte aus allen Regionen Deutschlands
Ein Blick auf die Corona-Zahlen der einzelnen deutschen Bundesländer: Wo ist die Inzidenz aktuell am höchsten und wo am niedrigsten?
Dem Bericht von „Zeit Online“ zufolge hat es die meisten Neuinfektionen auf Länderebene in Baden-Württemberg gegeben. Dort meldeten die Behörden 2081 neue Fälle. 1056 sollen es in Bayern sowie 903 in Nordrhein-Westfalen gewesen sein. Die meisten Todesfälle meldete demnach der Freistaat Bayern, wo 26 Menschen an Covid-19 starben. Nordrhein-Westfalen hatte 25, Baden-Württemberg 13 Todesfälle zu verzeichnen.
Inzidenzen und Neuinfektionen gestern und vor einer Woche
Gestern hatte das RKI für Deutschland 4971 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Vor einer Woche, am Mittwoch, 06.10.21, waren es an einem Tag 11.547 Neuinfektionen.
Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte es in Deutschland am 26. April 2021 mit einem Wert von 169,3 gegeben. Danach war sie – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stetig gesunken. Den Tiefststand erreichte sie am 6. Juli. Da lag die Inzidenz bei 4,9.
Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig werden daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt.
Corona-Zahlen weltweit: Johns-Hopkins-Universität meldet Tote und Infizierte
Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, welche die Corona-Daten global erfasst, meldete am Montag (Stand 6 Uhr) weltweit mehr als 238 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bisher. Gestorben sind demnach auf der Welt bisher mehr als 4,8 Millionen Menschen. Diese drei Länder waren und sind aktuell insgesamt am stärksten betroffen:
Intensivsationen: Etwa zehn Prozent der Corona-Patienten sind Impfdurchbrüche
Ungefähr jeder zehnte der im August und September wegen Corona auf Intensivstationen behandelten Patienten war vollständig geimpft. Das geht aus einer Ende September übermittelten Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht hervor. Die Zeitungen der Funke-Mediengruppe hatten zuerst darüber berichtet.
Die Angaben entsprechen in etwa auch früheren Aussagen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Der hatte Anfang September im Werben für die Corona-Schutzimpfung gesagt, 90 Prozent der Covid-Patienten auf Intensivstationen seien ungeimpft. Später hatte er von 90 bis 95 Prozent gesprochen.
In der Antwort des Ministeriums wird auf die Wochenberichte des Robert Koch-Instituts (RKI) verwiesen, in denen die Zahl der Impfdurchbrüche veröffentlicht wird. Als Impfdurchbruch wird nach Angaben der Regierung eine Corona-Infektion mit „klinischer Symptomatik“ bei einer vollständig geimpften Person bezeichnet.
Insgesamt wurden demnach von Februar bis Mitte September 11 419 Corona-Patienten intensivmedizinisch versorgt. Bei 210 davon wurde von einem Impfdurchbruch ausgegangen (1,84 Prozent). Im Zeitraum von Mitte August bis Mitte September waren 1186 Corona-Patienten auf Intensivstationen, bei 119 davon wurde ein Impfdurchbruch angenommen, was 10,03 Prozent der Fälle entspricht.