Corona Zahlen Deutschland heute: Inzidenz, Hospitalisierung, Neuinfektionen: Aktuelle RKI-Fallzahlen am 15.09.2021

Reisende stehen an einem Flughafen in einem Wartebereich. Wie wirkt sich die Zahl der Reiserückkehrer auf die Corona-Zahlen in Deutschland aus? Das RKI hat heute die neuen Fallzahlen zu Inzidenz, Neuinfektionen und Hospitalisierung veröffentlicht.
Sebastian Willnow/DPA- Wie hoch sind die Corona-Zahlen, Inzidenz und die Hospitalisierungsrateheute in Deutschland? Hier alle Infos zu den aktuellen RKI-Werten.
- Zuletzt waren die Corona-Zahlen in Deutschland wieder deutlich gestiegen
- In diesem Artikel veröffentlichen wir jeden Tag die aktuellen Zahlen des RKI zu Neuinfektionen, Inzidenz und Hospitalisierung
Aktuelle RKI-Fallzahlen am 15.09.2021: Hospitalisierung, Inzidenz, Corona-Neuinfektionen
Hier die Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts in Deutschland vom Mittwoch, 15.09.2021:
- Sieben-Tage-Inzidenz: 77,9 (Vortag: 81,1; Vorwoche: 82,7)
- Hospitalisierungsrate: 1,86 (Freitag: 1,79)
- Neuinfektionen heute: 12.455
- Infektionen gesamt: 4.101.931
- Neue Todesfälle: 83
- Todesfälle gesamt: 92.686
- Impfquote (Erstimpfung): 66,6 Prozent
- Impfquote (vollständig): 62,3 Prozent
Wie „Zeit Online“ berichtet, registrierten die Landkreise in Deutschland binnen eines Tages 8893 Neuinfektionen und 79 weitere Todesfälle. Das wären 339 Infektionsfälle weniger und 30 registrierte Todesfälle mehr als am selben Tag der Vorwoche.
Die Corona-Zahlen für Deutschland von „Zeit Online“ stammen direkt von den Landkreisen und sollen den eigenen Angaben nach weniger von verzögerten Meldeketten betroffen sein als die Zahlen des RKI. Daher können sie von den Werten des Robert-Koch-Instituts abweichen.
Aktuelle Zahlen der Bundesländer – So hoch liegen die Inzidenzen in Deutschland
Ein Blick auf die Corona-Zahlen der einzelnen deutschen Bundesländer: Wo ist die Inzidenz aktuell am höchsten und wo am niedrigsten?
- 114,1 – Bremen
- 95,5 – Hessen
- 94,6 – Nordrhein-Westfalen
- 91,3 – Baden-Württemberg
- 87,3 – Rheinland-Pfalz
- 85,3 – Berlin
- 81,7 – Bayern
- 73,2 – Saarland
- 68,3 – Niedersachsen
- 64,3 – Hamburg
- 48,6 – Thüringen
- 43,1 –Brandenburg
- 40,5 – Schleswig-Holstein
- 37,8 – Mecklenburg-Vorpommern
- 36,8 – Sachsen
- 29,9 – Sachsen-Anhalt
Die meisten Neuinfektionen gab es dem Bericht nach mit 2068 neuen Fällen binnen 24 Stunden in Baden-Württemberg. Dahinter rangieren demnach Nordrhein-Westfalen mit 1841 registrierten Ansteckungen und Bayern mit 1192 Neuinfektionen.
Neuinfektionen und Corona-Inzidenz gestern und vor einer Woche
Gestern hatte das RKI für Deutschland 6325 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Vor einer Woche, am Mittwoch, 08.09.2021, waren es 13.565 Neuinfektionen.
Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte es in Deutschland am 26. April 2021 mit einem Wert von 169,3 gegeben. Danach war sie – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stetig gesunken. Den Tiefststand erreichte sie am 6. Juli. Da lag die Inzidenz bei 4,9.
Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.
Corona-Zahlen in Deutschland: Experte warnt trotz stagnierender Werte vor voreiligen Schlüssen
Trotz einer seit mehreren Tagen stabilen Infektionslage in Deutschland warnt ein Experte vor voreiligen Schlüssen. Der Saarbrücker Experte für Corona-Prognosen Thorsten Lehr hält die Stagnation bei den Neuinfektionen nicht für das Ende der vierten Welle und einen sprunghaften Wiederanstieg der Corona-Zahlen für möglich. „Dieses Verhalten der Inzidenzkurve haben wir fast auf den Tag genau im letzten Jahr beobachten können“, sagte Lehr der Deutschen Presse-Agentur.
Auch vor einem Jahr sei die Inzidenz leicht abgesunken und auf konstantem, etwas niedrigerem Niveau wie jetzt verharrt, bevor sie Ende September wieder stark angestiegen sei. „Bei der aktuellen Impfsituation und den gelockerten Kontaktbeschränkungen ist ein ähnlicher Anstieg Ende September, Anfang Oktober wieder erwartbar“, warnte Lehr.
Die Stagnation der Infektionszahlen begründete Lehr mit der abebbenden Zahl der Reiserückkehrer und durch sie eingeschleppter Infektionen. Zudem seien in vielen Bundesländern nach den Sommerferien zunächst die Infektionszahlen bei Schülern explosionsartig angestiegen. Durch das kontinuierliche Testen und Quarantänemaßnahmen bei Kontaktpersonen komme es vielerorts ein bis zwei Wochen nach dem Schulstart aber zu einer Stagnation oder sogar Abnahme der Zahlen in dieser Altersgruppe.
Corona-Zahlen weltweit: Tote und Infizierte laut Johns-Hopkins-Universität
Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, welche die Corona-Daten global erfasst, meldet heute (Stand 6 Uhr) weltweit mehr als 225,7 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bisher. Gestorben sind demnach auf der Welt bisher knapp 4,64 Millionen Menschen. Diese drei Länder sind aktuell am stärksten betroffen: