Die Feuerzangenbowle 2025: Alle Sendetermine an Weihnachten

„Die Feuerzangenbowle“ ist ein echter Weihnachtsklassiker.
ARD DegetoWeihnachtsfilme sind für viele ein fester Bestandteil der Feiertage. Zu den zeitlosen Klassikern zählt auch „Die Feuerzangenbowle“, der jedes Jahr zuverlässig im Fernsehen gezeigt wird.
Der Film mit Heinz Rühmann lockt zuverlässig ein Millionenpublikum vor die Bildschirme – und auch 2025 steht er an Weihnachten im ARD-Programm.
„Die Feuerzangenbowle“ 2025: Sendetermine und Sendezeit
Seit vielen Jahren ist „Die Feuerzangenbowle“ zur Weihnachtszeit im TV zu sehen und der Inbegriff für deutsche humoristische Unterhaltung. Auch 2025 dürfen sich die Fans des Klassikers auf eine Ausstrahlung im Free-TV freuen.
Die Sendetermine samt Sendezeit im Überblick:
- Samstag, 20. Dezember 2025, um 05:55 Uhr auf ZDF neo
- Mittwoch, 24. Dezember 2025, um 21:45 Uhr im Ersten
- Donnerstag, 25. Dezember 2025, um 02:05 Uhr im Ersten
- Donnerstag, 25. Dezember 2025, um 12:00 Uhr auf ONE
- Donnerstag, 25. Dezember 2025, um 13:30 Uhr im WDR
- Freitag, 26. Dezember 2025, um 01:45 Uhr im WDR
- Samstag, 27. Dezember 2025, um 16:40 Uhr auf ONE
- Mittwoch, 31. Dezember 2025, um 08:55 Uhr im rbb
- Mittwoch, 31. Dezember 2025, um 15:15 Uhr im HR
Gibt es „Die Feuerzangenbowle“ in der ARD-Mediathek?
Wer Filme im Ersten verpasst, sollte Glück haben: Für gewöhnlich kann man sie nachträglich noch in der ARD-Mediathek sehen.
So seht ihr „Die Feuerzangenbowle“ im Stream
Parallel zur Ausstrahlung könnt ihr „Die Feuerzangenbowle“ im Livestream auf live.daserste.de verfolgen.
Darüber hinaus gibt es Streamingdienste, die den Klassiker anbieten – allerdings überall kostenpflichtig. Bei Prime könnt ihr den Film beispielsweise für 3,99 Euro leihen oder alternativ für 7,99 Euro kaufen. Bei Netflix gibt es den Film aktuell leider nicht.
Handlung und Trailer zu „Die Feuerzangenbowle“ von 1944
Der Film „Die Feuerzangenbowle“ von 1944 handelt von dem jungen Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer, der von seinen Freunden überredet wird, wieder die Schulbank zu drücken. Da er in seiner Jugend Privatunterricht bekam, ist er sich sicher, sowohl schöne als auch prägende Momente in der Schulzeit verpasst zu haben.
Mit neuer Garderobe und ohne Bart schmuggelt sich Pfeiffer in eine Klasse der Oberstufe ein. So kommt die Oberprima eines Gymnasiums zu seinem neuen Schüler, der mit seinem Schabernack den Schulalltag auf den Kopf stellt. Neben seinen Streichen schafft er es zudem, die Tochter des Direktors für sich zu gewinnen, bevor er sich selber mit einem Paukenschlag demaskiert.
„Die Feuerzangenbowle“ hat einen nostalgischen Reiz, was das Vergnügen an der fantasievoll aufbereiteten Pennäler-Welt nur verstärkt. Und es gilt, was eingangs auch versichert wird: „Dieser Film ist ein Loblied auf die Schule, aber es ist möglich, dass die Schule es nicht merkt“.
Das ist die Besetzung von „Die Feuerzangenbowle“
Die Darstellenden sind mittlerweile genauso legendär wie der Film selbst. Neben Heinz Rühmann in seiner Glanzrolle als Pennäler Pfeiffer amüsieren beliebte Schauspieler von damals wie Erich Ponto, Paul Henckels und Hans Richter die Zuschauenden. Die Besetzung von „Die Feuerzangenbowle“ findet ihr hier:
- Heinz Rühmann als Dr. Johannes Pfeifer
- Erich Ponto als Prof. Grey, „Schnauz“
- Paul Henckels als Prof. Bömmel
- Karin Himboldt als Eva Knauer
- Hilde Sessak als Marion
- Hans Leibelt als Gymnasialdirektor Knauer
- Hans Richter als Rosen
- Lutz Götz als Oberlehrer Dr. Brett
- Max Gülstorff als Oberschulrat
- Margarete Schön als Frau Knauer
„Die Feuerzangenbowle“: Wie der Krieg den Film beeinflusste
„Die Feuerzangenbowle“ von 1944 ist absolut Kult. Doch die Dreharbeiten gestalteten sich damals schwierig. Der Film wurde zu einer Zeit gedreht, in der den Menschen nicht zum Lachen zumute war. Denn 1943 herrschte in Deutschland Krieg, das wirkte sich auch auf die Dreharbeiten aus.
Die Dreharbeiten zum Film fanden vom 18. März 1943 bis Juni 1943 statt. Heinz Rühmann selbst sorgte dafür, dass sich die Dreharbeiten verzögerten, denn der Produzent und Star des Films wusste, dass die Primaner-Statisten nach dem Film sofort eingezogen werden, erzählte Heinz Rühmanns Witwe Hertha in einem Interview mit der „BZ“.
Gedreht wurde in Babelsberg, der Drehort stand damals ständig unter Beschuss, daher wurden viele Szenen in schalldichten Räumen gedreht, damit der Lärm der Luftangriffe die Aufnahmen nicht störten. Eva-Darstellerin Karin Himboldt erzählte in einem Interview, dass es schwer war, unbeschwerten Frohsinn zu verbreiten, während weite Teile der Stadt in Trümmern lagen und viele Menschen die Bombennächte nicht überlebten.
Bekanntlich waren in der Kriegszeit die Mittel knapp, das wirkte sich auch auf „Die Feuerzangenbowle“ aus. So gab es beispielsweise keine Autogramme der Schauspieler, da Papier begrenzt war. Zudem kam Heinz Rühmann mit der Kutsche zu den Dreharbeiten, da auch das Benzin knapp war.
Eine weitere Hürde stellte die Freigabe des Films dar. Reichserziehungsminister Bernhard Rust weigerte sich zunächst „Die Feuerzangenbowle“ zu zeigen, da er der Meinung war, dass der Film die Autorität der Schule und Lehrer gefährden könnte. Erst nachdem Propagandaminister Joseph Goebbels Reichskanzler Adolf Hitler überzeugt hatte, wurde der Film freigegeben. Auch die Premiere des Films musste einen harten Schlag hinnehmen. Ein Tag zuvor gab es einen Luftangriff auf Berlin, aus diesem Grund war die Feier zum Start weniger glamourös. Das Premierenpublikum musste zudem vormittags in das Berliner Kino Tauentzien-Palast kommen, da abends mit Fliegeralarm zu rechnen war.
Doch trotz des Krieges und den damit verbundenen Schwierigkeiten wurde „Die Feuerzangenbowle“ ein Hit und bringt genau 80 Jahre später als Kultklassiker die Menschen immer noch zum Lachen.
