Die Küchenschlacht im ZDF: Was passiert mit den Essensresten?

Was passiert mit all dem leckeren Essen?
ZDF und Gunnar Nicolaus„Die Küchenschlacht“ wird nicht täglich einzeln produziert. Nach Angaben des ZDF werden einmal im Monat an fünf Tagen insgesamt 20 Folgen aufgezeichnet – jeweils vier Sendungen pro Tag. Dabei wechseln sich zwei Köche mit ihren Kandidaten ab. Durch diesen Produktionsrhythmus könnten übrig gebliebene Zutaten aus einer Sendung in der Regel problemlos in einer späteren Aufzeichnung weiterverwendet werden.
So wird das Essen verwertet
Was dennoch übrig bleibt, wird laut ZDF gespendet. Die Produktion arbeite seit Beginn der Sendung vor mehr als 18 Jahren mit Vereinen zusammen, die Lebensmittel für hilfsbedürftige Menschen sammeln. Anfangs sei dies die Hamburger Tafel gewesen, seit einigen Jahren arbeite man mit Alimaus zusammen, einem Verein aus Hamburg. Haltbare Lebensmittel werden zudem für die nächste Aufzeichnungsstaffel aufbewahrt.
Auch das Publikum bekommt etwas
Anders sieht es bei bereits zubereiteten Speisen aus. Diese dürfen nach Angaben des ZDF nicht an Organisationen wie die Tafel weitergegeben werden. Das betrifft auch Gerichte, die im TV-Studio gekocht wurden. Die zubereiteten Speisen auf Tellern und in Töpfen werden deshalb nach Ende der Aufzeichnung vom Studiopublikum und den Kandidaten gegessen. Das geschieht nicht während der Sendung, sondern nachdem die Aufzeichnung beendet ist und das Publikum das Studio verlässt. Die Teilnahme daran sei freiwillig. Das Studiopublikum umfasst nach Angaben des Senders etwa 80 Personen.
Restetüte für die Crew
Lebensmittel, die nicht gespendet werden dürfen und nach dem Essen durch Publikum und Kandidaten noch übrig bleiben, können von der Studiocrew als sogenannte „Restetüte“ mitgenommen werden.
Auch Reste aus dem Studiocatering, etwa belegte Brötchen, werden laut ZDF nicht einfach entsorgt. Nach der letzten Aufzeichnung eines Produktionstages werden sie im Foyer für das Studiopublikum zum Mitnehmen bereitgestellt.
