Donald Trump: Wie krank ist der US-Präsident wirklich?

Bilder der Hände von US-Präsident Donald Trump haben aktuell Diskussionen über seinen Gesundheitszustand angeheizt.
Manuel Balce Ceneta/AP/dpaBlutergüsse auf dem Handrücken, Bilder von US-Präsident Donald Trump machen aktuell die Runde und heizen die Spekulationen über den Gesundheitszustand des 79-Jährigen an. Jetzt gab es dazu ein öffentliches Statement aus dem Weißen Haus in Washington.
An welcher Krankheit Donald Trump leidet
Donalds Trumps Sprecherin Karoline Leavitt teilte jetzt in Washington mit, Ärzte hätten bei dem 79-Jährigen eine „chronische Veneninsuffizienz“ diagnostiziert. Es gebe jedoch „keine Hinweise auf eine tiefe Venenthrombose oder arterielle Erkrankungen“, betonte sie. „Der Präsident ist weiterhin bei bester Gesundheit“, versicherte die Sprecherin. Leavitt sagte weiter, bei der Venenschwäche handele sich um „eine gutartige und häufige Erkrankung, insbesondere bei Menschen über 70 Jahren“. Die leichten Blutergüsse auf dem Handrücken erklärte sie mit häufigem Händeschütteln und der Einnahme von Aspirin.
Was ist eine Veneninsuffizienz?
Eine Veneninsuffizienz ist eine Venenschwäche. Ist diese chronisch, staut sich das Blut im Laufe der Zeit mehr und mehr in den Beinen. Flüssigkeit tritt in das angrenzende Gewebe aus, die Haut wird schlechter mit Nährstoffen versorgt. Besteht die Krankheit über Jahre und hat bereits die Haut geschädigt, sprechen wir von einer chronisch venösen Insuffizienz. Das Alter spielt laut der Helios Kliniken GmbH als Auslöser ebenso eine Rolle wie eine familiäre Veranlagung, Übergewicht, frühere Thrombosen oder eine vorwiegend sitzende oder stehende Tätigkeit. Symptome sind vor allem müde Beine, leichte Schwellungen an den Fußknöcheln, Krämpfe im Bein, Besenreiser oder bräunliche Verfärbungen an den Unterschenkeln oder Knöcheln. Der schlimmste Zustand der Krankheit geht mit einem offenen Hautgeschwür einher
Donald Trump - Der älteste US-Präsident
Trump ist der älteste Mann, der jemals zum US-Präsidenten gewählt wurde. Bei seinem Amtsantritt war er 78 Jahre, sieben Monate und elf Tage alt - rund fünf Monate älter als der von ihm als senil geschmähte Biden, und deutlich betagter als Vorgänger wie Ronald Reagan (69 Jahre) und George W. Bush (64 Jahre) bei ihrer Vereidigung.
