Doris Fitschen ist tot: Was zur Todesursache der Ex-Nationalspielerin bekannt ist

Der deutsche Fußball trauert um Doris Fitschen.
Arne Dedert/dpa- Ex-Nationalspielerin Doris Fitschen starb mit 56 Jahren nach langer Krebserkrankung.
- DFB trauert und ehrt sie mit Schweigeminuten und Trauerflor.
- Fitschen war 144-malige Nationalspielerin und Managerin der Frauen-Nationalmannschaft.
- Großen Erfolge als Spielerin: viermal Europameisterin, Olympiabronze 2000.
- Zuletzt DFB-Gesamtkoordinatorin Frauen im Fußball, Projekt FF27.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der deutsche Frauenfußball trauert um Doris Fitschen. Die 144-malige Nationalspielerin ist am 15. März 2025 im Alter von 56 Jahren gestorben.
Was zur Todesursache von Doris Fitschen bekannt ist
Die 144-malige Nationalspielerin Doris Fischen ist am 15. März 2025 im Alter von 56 Jahren nach langer und schwerer Krebserkrankung gestorben. Das teilte der DFB unter Berufung auf die Familie mit.
„Ich bin bestürzt und sehr traurig über den Tod von Doris. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie, allen Verwandten und engen Freundinnen und Freunden“, wurde DFB-Präsident Bernd Neuendorf zitiert: „Doris gehört zu den prägenden Figuren des Fußballs in Deutschland. Als Spielerin war sie eine Anführerin, eine Strategin, sie hatte Präsenz, Dominanz und Aura, andere konnten sich an ihr orientieren.“ Zuletzt war Fitschen als Gesamtkoordinatorin Frauen im Fußball beim DFB für die Entwicklung und Umsetzung der Strategie „Frauen im Fußball FF27» verantwortlich. Von 2009 bis 2016 war sie Managerin der Frauen-Nationalmannschaft, die in dieser Zeit zweimal Europameister und 2016 Olympiasieger wurde.
Vor Deutschland gegen Italien: Schweigeminute für Doris Fitschen
Der DFB gedenkt der verstorbenen Ex-Nationalspielerin Doris Fitschen in seinen Ligen und Wettbewerben mit einer Schweigeminute - auch vor dem Nations-League-Duell der DFB-Männer am Sonntag in Dortmund wird mit einem Moment der Stille an die viermalige Europameisterin erinnert. Zudem empfahl der DFB den Mannschaften und Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern, mit einem Trauerflor aufzulaufen.
DFB ehrt Doris Fitschen
„Doris war ein Vorbild an Empathie und Zugewandtheit. Für das gesamte Haus kann ich sagen: Unsere Herzen sind sehr schwer - wir fühlen große Trauer“, sagte DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich: „Wir werden Doris nicht vergessen und ihr Herzensprojekt Frauen im Fußball und Frauenfußball in Ihrem Sinne fortsetzen. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und ihren Liebsten.“
Fitschen feierte große Erfolge als Spielerin und Funktionärin
Fitschen war eine der herausragenden Spielerinnen ihrer Generation in Deutschland. Zwischen 1986 und 2001 trug sie 144 Mal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft, 1989 gewann sie mit der DFB-Auswahl bei der Heim-EM den ersten internationalen Titel für die deutschen Fußballerinnen. Die frühere Mittelfeldspielerin wurde insgesamt viermal Europameisterin, bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney gewann sie die Bronzemedaille.

Doris Fitschen im Zweikampf mit Linda Medalen aus Norwegen während eines Spieles Fußball-Europameisterschaft der Frauen.
Stringer/dpaFitschen wurde deutsche Meisterin und Pokalsiegerin
Auch auf Clubebene war Doris Fitschen erfolgreich. Mit dem TSV Siegen wurde sie zweimal deutsche Meisterin und gewann einmal den DFB-Pokal. Mit dem 1. FFC Frankfurt holte sie 1999 das Double aus Meisterschaft und Pokal und ein Jahr später noch einmal den DFB-Pokal.
