Dry January 2025: Kein Alkohol im Januar – welche Stadt trank am wenigsten?

Kein Alkohol im Januar: Viele praktizieren inzwischen jährlich den „Dry January“. Doch in welcher deutschen Stadt ging der Alkoholkonsum am stärksten zurück? (Symbolbild)
Franziska Gabbert/dpa-tmn/dpa- Im Januar verzichten viele auf Alkohol, der „Dry January“ gewinnt an Beliebtheit.
- Die Liefer-App „Picnic“ analysierte Alkoholbestellungen in deutschen Städten.
- Grevenbroich verzeichnete den größten Rückgang mit 46,9 %, gefolgt von Eschweiler und Pinneberg.
- Mainz und Weyhe zeigten ebenfalls deutliche Rückgänge.
- Mettmann hingegen erhöhte seinen Alkoholkonsum um 7,3 %.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Dry January gewinnt immer weiter an Beliebtheit. Menschen auf der ganzen Welt nehmen den Jahresanfang zum Anlass, ihren Alkoholkonsum drastisch zu reduzieren. Vor allem nach Weihnachtszeit und Neujahr, wo traditionell viel Alkohol getrunken wird und reichlich gegessen wird, scheint vielen eine Zeit des Verzichts zu helfen.
Im Januar werden deshalb nicht nur die Fitnessstudios von motivierten Neukunden überrannt, auch ein anderes Phänomen wird immer beliebter. Der „Dry January“ ruft dazu auf, den gesamten Januar trocken, also ohne Alkoholkonsum, zu verbringen. Der ursprünglich in Großbritannien aufgekommene Internettrend entstand in den 2010er Jahren und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Inzwischen verzichten nicht nur Engländer, sondern auch Franzosen, Deutsche, US-Amerikaner und Menschen aus allen Teilen der Welt bewusst im Januar auf Alkohol.
Dry January in Deutschland: Liefer-App wertet Daten aus
Doch in welcher deutschen Stadt lief der Dry January am erfolgreichsten? Dieser Frage ging auch die Liefer-App „Picnic“ nach. Der Anbieter verglich die Alkoholbestellungen über die App im Januar mit den Durchschnittswerten des Vorjahrs. So konnte der Erfolg des Dry Januarys in deutschen Städten bewertet werden. Wo sind die Deutschen im Januar besonders diszipliniert?
Am stärksten wirkte sich der veränderte Alkoholkonsum in Grevenbroich in NRW aus. In der Kleinstadt nahe Mönchengladbachs sank der Alkoholkonsum bei dem Lieferdienst um 46,9 %. Damit bestellten die Kunden im Januar nur knapp halb so viel Alkohol wie im Durchschnitt des vorangegangenen Jahres. Ähnlich stark traf der Januar den Alkoholabsatz in Eschweiler. Die Stadt zwischen Düren und Aachen im Westen der Republik belegt mit einem Rückgang um 44,7 % den zweiten Platz im Ranking.
Die Bronzemedaille geht in den Norden. Die Bewohner von Pinneberg in Schleswig-Holstein orderten im Januar 43,3 % weniger Alkohol als noch im Vorjahr. Dicht gefolgt von Mainz. In der Karnevalhochburg sank der Alkoholkonsum laut „Picnic“ ebenfalls um 43,3 % und belegt damit Platz Vier. Sie ist mit Abstand die größte Stadt, die es unter die Top-Fünf geschafft hat. Auf den fünften Platz kommt das niedersächsische Weyhe. Hier bestellten die Anwohner 42,6 % weniger Alkohol im Januar.
Dry January: Wo im Januar mehr Alkohol getrunken wurde
Vom Dry January unbeeindruckt, zeigen sich die Bewohner von Mettmann. Die Stadt zwischen Wuppertal und Düsseldorf legte im Alkoholkonsum sogar noch zu. Anstatt zu sinken, stieg hier der Verkauf von Alkohol an. Um insgesamt 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Stadt in NRW ist damit die einzige auf der Liste des Lieferdienstes, die mehr Alkohol bestellte als in den 12 Monaten zuvor.
Wie repräsentativ die Angaben jedoch sind, ist schwer zu sagen. Der Lieferdienst gibt zwar an, bereits in vielen deutschen Städten zu liefern, wie viele es jedoch genau sind, darüber schweigt die Firma auf ihrer Website. Derzeit gibt es den Lieferdienst auch in einigen größeren Städten, wie etwa in München, noch nicht.
