Dürrewarnung in Italien: So heiß wird die Woche in den Urlaubsregionen

Die Hitzewelle in Italien erreicht diese Woche einen Höhepunkt. So heiß wird es in den Urlaubsregionen Italiens, hinzu kommen Dürrewarnungen für einige Regionen. (Im Bild: Der Strand von Mondello auf Sizilien)
Alberto Lo Bianco/dpaSeit Tagen schon schwitzt ganz Südeuropa. Auch Italien hat die Hitzewelle bereits überrollt, auch eine amtliche Dürrewarnung für bestimmte Gebiete gibt es. Davon sind auch beliebte Urlaubsregionen betroffen.
Wer demnächst in den Sommerurlaub Richtung Gardasee oder Sizilien starten möchte, kann vorab schonmal schauen, wie heiß es in den kommenden Tagen wird. Ob die Hitzewelle bleibt und wann es sich etwas abkühlt, verraten die Wetterprognosen für Italien.
Wetterprognose für Italien: So heiß wird es in Norditalien
Gardasee (Lago di Garda): Hier erwartet Reisende heißes Wetter bis 33 Grad, der Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle wird am Donnerstag (3. Juli) erwartet. Dann heißt es: Schwitzen bei bis zu 35 Grad in Brescia.
Südtirol / Trentino: Die Region ist beliebt für den sommerlichen Wanderurlaub, allerdings sollte das Wandern bei Temperaturen um die 33 Grad sehr sachte und mit viel Sonnenschutz angegangen werden. In Bozen werden die gesamte Woche über Temperaturen über 30 Grad erwartet, vorläufiger Höhepunkt ist der 3. Juli mit 37 Grad. Anschließend kann es zu Gewittern kommen, es kühlt sich aber auch im weiteren Verlauf nur auf 30 bis 32 Grad ab.
Venetien (Venedig, Jesolo, Verona): Kultur, Strandurlaub, Städtetrips - in Venetien ist vieles möglich, aber bei Temperaturen um 36 Grad (Verona) oder 34 Grad (Venedig) wird es wohl für die meisten Reisenden eher der Strand. Die Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke halten sich hartnäckig: Erst am Montag, dem 7. Juli ist etwas „Abkühlung“ drin. Da wird es in Venedig mit 27 Grad fast angenehm, allerdings steigt auch die Gewitterwahrscheinlichkeit.
Ligurische Küste (Genua, Portofino): Wer am ligurischen Meer urlaubt, darf sich über etwas moderate Temperaturen freuen: Um die 32 Grad werden hier zwar zu Wochenbeginn auch gemessen, allerdings sinken die Temperaturen zum Wochenende leicht auf bis zu 29 Grad. Hitzespitzen wie in Südtirol oder am Gardasee sehen die Wetterprognosen hier nicht.
Piemont/Lombardei (Mailand, Comer See): Luxus, Shopping, Seen - in der Region gibt es einiges zu erleben. Die Hitze macht manchen Aktivitäten aber auch hier einen Strich durch die Rechnung. Bereits zu Wochenbeginn werden hier bis zu 36 Grad gemessen, so geht es weiter bis Donnerstag (3. Juli). Danach scheint etwas Abkühlung in Sicht, allerdings auch Gewitter. Am Wochenende (5. und 6. Juli) soll es regnen, danach steigen die Temperaturen maximal auf 29 Grad.
Toskana (Florenz, Pisa, Siena, Chianti): In der Toskana brauchen Urlauber ebenfalls guten Sonnenschutz und einen sehr gut gekühlten Weißwein: Die Woche startet mit 39 Grad und dieses Extremwetter hält sich bis Samstag (5. Juli, 35 Grad). Danach leichte Abkühlung auf 31-33 Grad, kaum Niederschlag.
Rom: Auch Rom erfasst die Hitzewelle mit voller Kraft. Hier ist es die ganze Woche heiß bei Temperaturen zwischen 36 und 38 Grad. Auch die zweite Juliwoche wird heiß mit 33 bis 34 Grad. Dabei ist kein Niederschlag in sicht.
Amalfiküste: Ähnlich heiß wird es rund um Salerno. Immerhin sorgt hier das Meer für etwas Abkühlung. Bei Temperaturen um die 36 Grad brauchen Urlauber allerdings dennoch reichlich Sonnenschutz.
Sardinien: Auch auf Sardinien wird es heiß! Die Woche startet mit 34 Grad, die Temperaturen halten sich über den gesamten Wochenverlauf bei 35 bis 36 Grad. Bis zur zweiten Juliwoche ist keine Abkühlung in Sicht.
Sizilien: Ätna, Kultur, Strände, gutes Essen - all das kann man auf Sizilien erleben. Am heißesten wird es diese Woche in Catania: 34 Grad werden erwartet, zum Wochenende steigen die Temperaturen dann auf bis zu 36 Grad. Abkühlung ist bis 9. Juli nicht in Sicht.
Dürrewarnung und Wassermangel in diesen Regionen Italiens
Seit 2016 bestehen in sieben Großräumen Italiens ständige Beobachtungsstellen für die vorhandenen Wasserreservoirs. Anhand der Beobachtungen dieser Vorräte entscheiden die italienischen Behörden über mögliche Maßnahmen und Begrenzungen der Wassermengen, beispielsweise bei Dürreereignissen. Dieser Fall ist aktuell in einigen Regionen Italiens eingetreten. Auch das Auswärtige Amt warnt derzeit. So herrscht aktuell in den mittleren und südlichen Regionen Italiens, insbesondere auf Sizilien, aufgrund der aktuellen Wetterlage sowie ausbleibender Regenfälle ein erheblicher Wassermangel. Auch weitere Urlaubsländer sind von der extremen Hitzewelle betroffen. Für welche Länder das Auswärtige Amt derzeit warnt, lesen Sie hier.
