DWD warnt vor Gewitter und Starkregen: Hier kann es bis zu 3 cm großen Hagel geben

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Unwetter und Hagel.
Alexander Wolf/onw-images/dpaBesonders im Süden Deutschlands kann es lokal unwetterartig werden. In Teilen Bayerns sind laut DWD sogar Hagelkörner mit bis zu drei Zentimetern Durchmesser möglich.
Verantwortlich für die angespannte Wetterlage ist feuchtwarme und instabile Luft, die von Südwesten nach Deutschland strömt. Gleichzeitig sorgen Tiefausläufer und eine Kaltfront für zunehmende Schauer- und Gewitterbildung.
Unwettergefahr vor allem in Südbayern
Besonders betroffen könnte laut DWD das Alpenvorland in Südbayern sein. Dort werden am Nachmittag und Abend einzelne kräftige Gewitter erwartet. Neben Starkregen mit rund 20 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit sind lokal auch unwetterartige Entwicklungen möglich.
Der DWD warnt vor Hagel mit bis zu drei Zentimetern Größe sowie schweren Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 100 km/h. Auch in Baden-Württemberg und Nordbayern sind Gewitter mit Starkregen, Hagel und stürmischen Böen um 70 km/h möglich. Dort könne vereinzelt die Unwetterwarnschwelle erreicht werden.
Auch in anderen Bundesländern Gewitter möglich
In Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Sachsen und Nordrhein-Westfalen rechnen die Meteorologen ebenfalls mit einzelnen Gewittern. Dabei kann es lokal zu Starkregen zwischen 15 und 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit kommen. Vereinzelt werden auch kleinkörniger Hagel und Windböen bis etwa 65 km/h erwartet.
In Sachsen-Anhalt sowie im Süden Brandenburgs besteht am Nachmittag und Abend ebenfalls ein Risiko für einzelne Gewitter mit Starkregen und Windböen.
Im Norden meist ruhigeres Wetter
Deutlich ruhiger bleibt die Lage dagegen in Schleswig-Holstein, Hamburg sowie Mecklenburg-Vorpommern. Dort dominieren viele Wolken, zeitweise Regen und vergleichsweise kühle Temperaturen. Warnwürdige Gewitter werden nach Angaben des DWD aktuell nicht erwartet.
An der Nordseeküste sind am Mittwochabend vereinzelt Windböen um 55 km/h möglich.
Wetter beruhigt sich zum Donnerstag langsam
In der Nacht zum Donnerstag ziehen viele Schauer und Gewitter ostwärts ab. Zwar bleibt es vielerorts wechselhaft und wolkig, das Risiko für kräftige Gewitter nimmt laut DWD jedoch deutlich ab. Nur vereinzelt sind am Donnerstag noch einzelne kurze Gewitter oder Schauer möglich.
