Einreise in die USA: Reisehinweis vom Auswärtigen Amt – was Touristen wissen müssen

Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise zur Einreise in die USA angepasst. Was Reisenden unbedingt beachten sollten. (Symbolbild)
Mark Lennihan/AP/dpa- Das Auswärtige Amt hat die Reisehinweise für die USA wegen Festnahmen deutscher Touristen aktualisiert.
- Vorstrafen, falsche Angaben oder Überschreitungen der Aufenthaltsdauer können zu Festnahmen und Abschiebungen führen.
- Eine ESTA-Genehmigung garantiert nicht die Einreise, die Entscheidung trifft der Grenzbeamte.
- Reisende sollten Reisedokumente prüfen und den Reisepass stets mitführen, besonders in bestimmten Staaten wie Louisiana.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In den vergangenen Tagen hat das Auswärtige Amt die Hinweise zur Einreise in die USA und die Hinweise zu den Visabestimmungen angepasst. Was das für die Einreise deutscher Touristinnen und Touristen in die USA bedeutet und welche Vorfälle zu den neuen Reisehinweisen für Deutsche in den USA geführt haben.
Einreise in die USA: Am Ende entscheidet der Grenzbeamte
Nach einzelnen Festnahmen deutscher Staatsbürger bei der Einreise in die USA hat das Auswärtige Amt die Reisehinweise für das Land ergänzt. „Vorstrafen in den USA, falsche Angaben zum Aufenthaltszweck oder eine auch nur geringfügige Überschreitung der Aufenthaltsdauer bei Reisen können bei Ein- beziehungsweise Ausreise zu Festnahme, Abschiebehaft und Abschiebung führen“, heißt es auf der Webseite des Ministeriums.
Ein Ministeriumssprecher erläuterte der Deutschen Presseagentur (dpa) gegenüber, dass das Auswärtige Amt „die Vorfälle der vergangenen Woche bei der Einreise von deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern in die USA“ sehr ernst nehme. Aus diesem Grund sei entschieden worden, die Reise- und Sicherheitshinweise zu den USA anzupassen, insbesondere zum Punkt der Einreisekontrollen.
Zuletzt waren drei Fälle bekannt geworden, bei denen Deutsche bei der Einreise in die USA in Abschiebehaft genommen worden waren. Darunter war der Fall eines in den USA lebenden Deutschen, der nach Angaben von Angehörigen in Boston festgenommen und mehr als eine Woche in einer Haftanstalt festgehalten wurde. In zwei weiteren Fällen konnten die Betroffenen nach Angaben des Auswärtigen Amts inzwischen nach Deutschland zurückkehren.
USA-Reisehinweise zur Einreise: Nicht immer reicht ESTA-Genehmigung
„Wir haben präzisiert und heben jetzt klar hervor, dass eine ESTA-Genehmigung oder ein US-Visum nicht in jedem Fall zur Einreise in die USA berechtigt“, sagte der Sprecher weiter. „Die finale Entscheidung, ob eine Person in die USA einreisen kann, liegt bei den amerikanischen Grenzbehörden. Aber auch das ist keine Überraschung, das ist auch in Deutschland so.“ Die Abkürzung ESTA steht für Electronic System for Travel Authorization (Elektronisches System zur Reisegenehmigung).
Es empfiehlt sich laut Auswärtigem Amt, Nachweise über die Rückreise (z.B. Flugbuchung) bei der Einreise mitzuführen. Gegen dessen Entscheidung gibt es keinen Rechtsbehelf. Den deutschen Auslandsvertretungen ist es nicht möglich, auf die Rückgängigmachung einer Einreiseverweigerung hinzuwirken.
Was sollten USA-Reisende tun, um sicher einzureisen?
Vollständige Sicherheit, dass man bei der Einreise in die USA durch die Grenzkontrollen kommt, kann niemand geben. Reisende in die USA sollten aber beim ESTA-Antrag oder bei der Bearbeitung ihrer Visa-Unterlagen weiterhin sorgfältig vorgehen. Auch die Reisedokumente sollten vorab geprüft und wenn nötig erneuert werden: Der Reisepass muss zwingend für die gesamte Aufenthaltsdauer, einschließlich des Tages der Ausreise, gültig sein. Darüber hinaus sollten Reisende den Reisepass oder eine Kopie Ihres Reisepasses mit Einreisestempel oder Visum ständig mit sich. In einigen Staaten (z.B. Louisiana) ist dies laut Angaben des Auswärtigen Amtes sogar Pflicht.
