Eisheilige 2025
: Datum, Bauernregeln & Co. - Alle Infos zum Eisheiligen Servatius

Servatius steht an dritter Stelle der Eisheiligen. Wir haben in diesem Artikel alle Informationen für euch zusammengefasst.
Von
Lea Lange
Berlin
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Im Frühling kann es noch Frost geben - bis zu den Eisheiligen. Danach beginnt der Sommer, so die Bauernregel. Wer war der Eisheilige Servatius?

Im Frühling kann es noch Frost geben - bis zu den Eisheiligen. Danach beginnt der Sommer, so die Bauernregel. Wer war der Eisheilige Servatius?

Thomas Warnack/dpa
  • Servatius, dritter Eisheiliger, wird am 13. Mai 2025 gefeiert.
  • Er ist Patron gegen Rheumatismus, Frostschäden, Fußleiden und Rattenplagen.
  • Servatius stammt aus Armenien und war erster Bischof von Tongern.
  • Sein Grab in Maastricht ist eine bedeutende Pilgerstätte.
  • Bauernregeln sagen Frost bis zu den Eisheiligen voraus.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wer sehnlichst auf die Zeit im Garten bei sonnigem Wetter wartet, muss womöglich noch bis nach den Eisheiligen warten. Bevor diese nicht in Erscheinung getreten sind, kann es noch vor den hohen Temperaturen zu einem Kälteeinbruch kommen. Der Eisheilige Servatius findet jährlich am 13. Mai statt und ist der dritte in der Reihe. Er ist auch als Patron gegen Rheumatismus, Frostschäden, Fußleiden und Rattenplagen bekannt. Alle Infos zu ihm findet ihr hier:

  • Wer ist der Heilige Servatius?
  • Was war an ihm so besonders?
  • Welche Bauernregeln gibt es über Servatius?

Servatius — Der dritte der Eisheiligen 2025

Unter den Eisheiligen versteht man die Namenstage fünf Heiliger. Konkret sind das der 11. bis 15. Mai 2025. In dieser Zeit gibt es häufig noch Frost bei Nacht. Feiern oder gar Feiertage gibt es für die Eisheiligen nicht. Dem Namensgeber Servatius wird am Dienstag, 13. Mai 2025 gedacht.

Das sind die fünf Eisheiligen:

  • Mamertus
  • Pankratius
  • Servatius
  • Bonifatius
  • Kalte Sophie

Eisheiliger Servatius — Wer war Servatius?

Über den Heiligen Servatius ist vergleichbar wenig sicher bekannt. So sind weder sein Geburtsdatum noch sein Todestag genau zu ermitteln. Der Überlieferung nach war Servatius der Sohn einer jüdischen Familie und stammte aus Armenien. Er soll im 4. oder im 5. Jahrhundert nach Christus gelebt haben. Der Legende nach soll ihn ein Engel von Jerusalem nach Tongern im heutigen Belgien gesandt haben. Auf seiner Reise soll der Engel ihn vor diversen Gefahren beschützt haben. Dieser Engel soll ihn vor Ort dann auch zum Bischof von Tongern geweiht haben, der erste Bischof der Stadt. Es ist auch nicht sicher, wie Servatius gestorben ist. Der Überlieferung nach soll er gewusst haben, dass ihn bald das Zeitliche segnen würde, weshalb er nach Maastricht ging, weil er dort sterben wollte. Sein Grab befindet sich dort immer noch. Im Mittelalter war das Grab eine wichtige Pilgerstätte für Christen aus ganz Europa. Man sagt, dass an diesem Ort immer wieder Wunder geschehen. Die Servatius–Kirche in Maastricht ist die älteste Kirche der Niederlande. Sie steht über dem Grab von Servatius.

Eisheiliger Servatius — Bauernregeln rund um die Eisheiligen

So manche Bauernregel ist viel wert, vor allem auf jene zu den Eisheiligen hören auch heute noch viele Menschen. Sind diese Tage vorüber, ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass noch einmal Frost kommt. Hier die bekannten Bauernregeln zu Servatius:

  • Mamertus und Pankratius und hinterher Servatius sind gar gestrenge Herrn
  • Mamertus, Pankratius, Servatius stehen für Kälte und Verdruss
  • Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifatius vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai
  • Pankrazi, Servazi, Bonifazi sind drei frostige Bazi, und am Schluss fehlt nie die kalte Sophie
  • Servaz muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein.
  • Vor Servati kein Sommer, nach Servati kein Frost
  • War vor Servatius kein warmes Wetter wird es nun von Tag zu Tag netter
  • Servatius' Mund der Ostwind ist, hat schon manches Blümchen totgeküsst
  • Nach Servaz findet der Frost keinen Platz