Essen im Ramadan 2025
: Rezepte, Gerichte und Speisen - Alles zum Thema Essen im Ramadan

Vielen Millionen Muslime fasten während des Ramadan zwischen Sonnenauf-und -untergang. Doch auch danach sollte nicht alles auf den Tisch kommen.
Von
Daniel Steiger
Berlin
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Essen ist während des Ramadan nur zu bestimmten Zeiten erlaubt. Speisen, Gerichte und Rezepte zum Ramadan gibt es in diesem Text.

Eman Helal/dpa
  • Ramadan 2025 beginnt dieses Wochenende und dauert bis 30. März.
  • Fastenzeit: Morgendämmerung bis Sonnenuntergang (iftar).
  • Zum Iftar: Datteln, Geflügel, Fisch, Hummus, Harira, Linsen, Gemüse, Obst.
  • Zum Suhoor: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Reis, Hafer.
  • Viel trinken: Wasser und ungesüßter Tee; Kaffee und schwarzer Tee meiden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Ramadan 2025 beginnt an diesem Wochenende. Bis zum 30. März 2025 begehen viele Millionen Muslime auf der ganzen Welt den traditionellen Fastenmonat. Auch in Deutschland beteiligen sich viele Gläubige am Ramadan und halten sich dabei an die Gebets- und Essenszeiten. Die tägliche Fastenzeit beginnt mit der Morgendämmerung (fadschr) und dauert bis zum Sonnenuntergang (iftar). In dieser Zeit ist den Muslimen Essen, Trinken, Rauchen und Sex untersagt. Was nach dem Fastentag gegessen werden sollte, verraten wir in diesem Text.

Essen im Ramadan: Was nach dem Fasten weiter tabu sein sollte

Nach dem Sonnenuntergang wird das Fasten bis zum nächsten Morgen unterbrochen. Oft findet das im Kreis der Familie oder mit Freunden statt. Wer den ganzen Tag gefastet hat, verspürt zum Iftar häufig den Drang, so viel Nahrung zu sich zu nehmen, wie reingeht. Doch bei der Auswahl der Speisen ist Vorsicht geboten. So wird empfohlen, keine oder nur wenige fettige, frittierte Nahrungsmittel zu sich zu nehmen oder auch stark gewürztes Essen zu meiden. Wer das trotzdem tut, riskiert Verdauungsprobleme, Sodbrennen oder gar Magenschmerzen. Nach dem Verzehr dieser Lebensmittel kann es auch zu Schlafproblemen kommen.

Essen im Ramadan: Was zum Iftar gegessen werden sollte

Für Iftar, die Mahlzeit nach Sonnenuntergang, werden raffinierte Kohlenhydrate sowie (in kleinen Mengen) Zucker empfohlen, da diese Lebensmittel den Blutzuckerspiegel schnell anheben. Geeignet zum Iftar sind solche Lebensmittel:

  • Datteln
  • Geflügel
  • Fisch
  • Hummus
  • Harira
  • rote Linsen
  • Gemüse
  • Obst

Essen im Ramadan: Was zum Suhoor gegessen werden sollte

Die Mahlzeit vor dem Sonnenaufgang im Ramadan wird als Suhoor bezeichnet. Hierfür werden besonders langkettige Kohlenhydrate und ausreichend Ballaststoffe empfohlen. Geeignete Lebensmittel für den Suhoor sind:

  • Vollkornprodukte
  • Hülsenfrüchte
  • Milchprodukte
  • Reis
  • Hafer

Sowohl zum Suhoor, als auch zum Iftar sollte auf jeden Fall genügend getrunken werden. Wasser und ungesüßter Tee sind hier sehr zu empfehlen. Auf Kaffee oder schwarzen Tee sollte aber verzichtet werden. Diese Getränke entziehen dem Körper nämlich zusätzlich Wasser.

Rezepte für das Essen im Ramadan

Da das Essen im Ramadan eine besondere Bedeutung hat, wird in vielen Familien und Freundeskreisen zum Iftar reichlich aufgetischt. Die jeweiligen regionalen Küchen bieten viele Rezepte, die zum Ramadan gern und oft zubereitet werden. Auch das Internet bietet hier zahlreiche Anregungen. So gibt es auf der Seite von chefkoch.de beispielsweise eine kleine Sammlung von marokkanischen Ramadan-Rezepten. Und wer sich nicht lesend durch die Rezepte wühlen möchte, wird vielleicht in diesem Ramadan-Video fündig: