Flughafen Berlin am 22.9.
: So ist die Lage am BER nach dem Hackerangriff

Am Berliner Flughafen sind zum Wochenstart (22.9.) die Auswirkungen des Cyberangriffs weiterhin spürbar. Wie es aktuell am BER aussieht.
Von
Nicole Züge
Berlin
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Cyberangriff auf Flughäfen in Europa - Berlin: 20.09.2025, Brandenburg, Schönefeld: Passagiere warten in einem Terminal am Berliner Flughafen BER. Eine Firma für Check-in und Boarding an Flughäfen ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Das sorgt für Wartezeiten und Verspätungen an mehreren Flughäfen in Europa. Foto: Carsten Koall/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Passagiere warten in einem Terminal am Berliner Flughafen BER. Eine Firma für Check-in und Boarding an Flughäfen ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Das sorgt auch am Montagmorgen (22.9.) für Probleme.

Carsten Koall/dpa

Am Berliner Flughafen BER müssen Passagiere zum Wochenstart nach einem Cyberangriff mit längeren Wartezeiten rechnen. So ist die Lage am Berliner Flughafen BER am 22. September 2025, zwei Tage nachdem Hacker den IT-Dienstleister Collins Aerospace angegriffen hatten.

Längere Wartezeiten am Montagmorgen

An mehreren Schaltern bildeten sich bereits am frühen Montagmorgen Schlangen, wie ein Flughafensprecher sagte. Verspätungen oder Flugausfälle gab es zunächst nicht. Das könne sich im Tagesverlauf aber ändern.

Berlin-Marathon bringt zusätzlichen Druck

Zusätzlichen Druck bringt der Rückreiseverkehr tausender Marathonläufer. Der BER hatte deshalb schon am Wochenende dazu aufgerufen, online einzuchecken und Gepäck möglichst selbst an Automaten aufzugeben. Auch am Montagmorgen heißt es auf der Webseite des Flughafens: „Aufgrund einer technischen Störung bei einem Dienstleister kommt es zu längeren Wartezeiten. Bitte nutzen Sie den Online-Check-In, Self-Service Check-In und die eigene Gepäckaufgabe (Fast Bag Drop).“

Hackerangriff am BER: Noch immer wird an Lösung gearbeitet

Der Angriff traf den IT-Dienstleister Collins Aerospace am Freitagabend. Das Unternehmen erklärte am Samstag, es arbeite an einer Lösung. Am Montagmorgen hieß es, die nötigen Updates stünden kurz vor dem Abschluss. „Wir stehen nach wie vor in engem Kontakt mit dem Dienstleister“, so der BER-Sprecher. Die Hintergründe des Angriffs sind weiter unklar.