Gift für Hunde: Diese Frühjahrsblüher und Blumenzwiebeln sind giftig für Haustiere

Frühjahrsblüher sind giftig für Hunde und andere Haustier. Was man beim Pflanzen von u. a. Tulpen, Schneeglöckchen, Maiglöckchen und Narzissen beachten sollte und wie man im Notfall reagiert. (Symbolbild)
Arne Dedert/dpa- Frühjahrsblüher wie Tulpen und Narzissen sind giftig für Hunde und andere Haustiere.
- Bei Vergiftungen treten Symptome wie Durchfall und Herzprobleme auf, sofort zum Tierarzt.
- 15 g Narzissenzwiebeln können tödlich für Hunde sein.
- Frühlingsblumen schon im Herbst pflanzen, aufgepasst im Garten und beim Spaziergang.
- Zwiebeln doppelt so tief pflanzen, wie sie hoch sind.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Frühjahrsblüher sind giftig für Hunde und andere Haustiere. Wussten Sie das? Was man beim Pflanzen von Tulpen, Schneeglöckchen und Narzissen beachten sollte und wie man im Notfall reagiert. Wir haben alle wichtigen Informationen zusammen getragen.
Auch wenn der Frühling beim Blick aus dem Fenster noch weit entfernt scheint, beginnen schon Ende Januar die ersten Frühblüher das Licht der Welt zu erblicken. Schneeglöckchen, Tulpen und andere Blumen sprießen dann am Wegesrand, im Park oder im Garten. Unsere vierbeinigen Freunde sind oft schnell zur Stelle, um daran zu schnüffeln. Vorsicht ist jedoch geboten: Frühlingsblumen können für Hunde giftig sein, aber auch für Katzen und andere Haustiere.
Schon im Herbst werden einige Blumenknollen in die Erde gesetzt. Also haben Sie lieber ein Auge auf ihre Vierbeiner, wenn sie im Garten oder beim Spaziergang herumstreunern.
Vergiftungen schon bei kleinen Mengen möglich
Wenn Sie Ihren Hund beim Knabbern an Stängeln oder beim Ausgraben von Blumenzwiebeln entdecken, sollten Sie schnell handeln. Tulpen, Schnee - und Maiglöckchen, sowie Narzissen und Veilchen enthalten Substanzen, die bei Hunden Vergiftungen auslösen können.
Die giftigen Stoffe sind in verschiedenen Pflanzenteilen vorhanden, am gefährlichsten sind jedoch oft die Blumenzwiebeln. Zu den möglichen Vergiftungs-Symptomen gehören Speicheln und Durchfall, aber auch Herzprobleme, abhängig davon, welche und wie viele Teile der Pflanze verzehrt wurden.
Laut aktiontier.org sind vor allem Tulpen, Krokusse und Narzissen hochgiftig. 15 g Narzissenzwiebeln können für einen Hund bereits tödlich sein. Doch auch das Wurzelgeflecht von Maiglöckchen, Veilchen und Buschwindröschen ist giftig für Haustiere.
Im Notfall sofort zum Tierarzt
Sollten Haustiere Blumenzwiebeln gefressen haben, sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser kann ein Mittel verabreichen, das Erbrechen auslöst, sofern das Tier innerhalb einer Stunde beim Arzt ist. Eine Magenspülung kann bis zu vier Stunden nach der Aufnahme des Giftes sinnvoll sein, danach hilft nur noch die Gabe von Aktivkohle.
Gärtnerregel: Zweimal so tief graben wie die Zwiebel hoch ist
Laut gärtnerischer Praxis gilt: Zwiebel- und Knollenblumen, die im Sommer blühen, werden im Frühjahr doppelt so tief gepflanzt, wie sie hoch sind.
Frühlingsblüher, die im Herbst gepflanzt werden und einen Durchmesser von über 2,5 cm aufweisen, sollten in einer Tiefe von 7 bis 10 Zentimetern in den Boden gebracht werden – Zwiebeln, deren Durchmesser 5 cm oder mehr beträgt, ungefähr 15 cm tief.

