Handball
: Stefan Kretzschmar verlässt die Füchse Berlin zum Saisonende

Am Saisonende verlässt Sportvorstand Stefan Kretzschmar den Handballmeister Füchse Berlin. Das sind die Hintergründe.
Von
Florian Huth
Berlin
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Stefan Kretzschmar

Stefan Kretzschmar verlässt die Füchse Berlin.

Frank Molter/dpa
  • Stefan Kretzschmar verlässt die Füchse Berlin am Saisonende wegen Spannungen mit Bob Hanning.
  • Kretzschmar war seit 2020 Sportvorstand und feierte 2023 die erste Meisterschaft des Vereins.
  • Hanning und Kretzschmar hatten unterschiedliche Ansichten zur Kaderstrategie.
  • Bob Hanning plant in drei Jahren seinen Rückzug, Nachfolger soll Paul Drux werden.
  • Kretzschmar will sich künftig neuen beruflichen Wegen widmen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Sportvorstand Stefan Kretzschmar wird den deutschen Handballmeister Füchse Berlin am Ende der laufenden Saison verlassen. Hintergrund der Entscheidung sind Spannungen mit Geschäftsführer Bob Hanning.

So begründet Stefan Kretzschmar sein Aus

„Nach über fünf Jahren als Sportvorstand der Füchse Berlin habe ich entschieden, nach dem Ende der laufenden Saison neue Wege zu gehen“, so Kretzschmar. Er wolle mit seiner frühzeitigen Ankündigung „den medialen Druck nehmen und den Fokus auf unsere ambitionierten Ziele in dieser Saison lenken“. Öffentliche Diskussionen um die strategische Ausrichtung würden dem Verein nicht gut tun, so Kretzschmar.

Spannungen zwischen Hanning und Kretzschmar

Bob Hanning und Stefan Kretzschmar verband nie eine enge Freundschaft. Dennoch arbeiteten sie bei den Füchsen professionell zusammen und stellten den Vereinserfolg in den Vordergrund. Ganz ohne Differenzen blieb die Zusammenarbeit aber nicht: Während Hanning Spitzenleistung und Nachwuchsförderung als untrennbar ansah, hätte Kretzschmar lieber stärker in Qualität und Tiefe des Kaders investiert.

Kretzschmar feierte mit den Füchsen die Meisterschaft

Kretzschmar hatte das Amt Anfang 2020 übernommen. Unter seiner Verantwortung entwickelten sich die Füchse sportlich kontinuierlich weiter und feierten in diesem Jahr den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. „Für mich war es ein riesiges Privileg und ein besonderer Höhepunkt meiner Karriere, in meiner Heimatstadt Berlin mit den Füchsen die erste deutsche Meisterschaft feiern zu dürfen“, so der frühere Nationalspieler.

Hanning plant Rückzug

Für Hanning geht es darum, den Verein, den er groß gemacht hat, zukunftssicher aufzustellen. Schließlich will der 57-Jährige sein Amt in drei Jahren auf- und den Verein bestmöglich übergeben. Hannings Nachfolger soll der langjährige Füchse-Kapitän Paul Drux werden. Dieser hatte seine Karriere vergangene Saison aufgrund einer Verletzung vorzeitig beenden müssen.

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