Hannover
: Explosion bei Continental - Verletzte Person und erhebliche Sachschäden

Eine Explosion im Continental-Werk in Hannover-Vahrenwald hat am Donnerstagvormittag erhebliche Zerstörungen verursacht. Feuerwehr und Rettungsdienste waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Von
David Hahn
Hannover
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Explosion bei Continental: 06.03.2025, Niedersachsen, Hannover: Feuererkräfte sichern von einer Drehleiter aus eine zerstörte Fassade an einem Gebäude von Continental. Nach einer Explosion beim Autozulieferer und Reifenhersteller Continental ist die Feuerwehr in Hannover zu einem größeren Einsatz ausgerückt. Sieben Menschen wurden vom Rettungsdienst untersucht, die Feuerwehr geht von einigen Leichtverletzten aus Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Feuerwehrkräfte sichern am 06.03.2025 nach der Explosion von einer Drehleiter aus eine zerstörte Fassade an einem Gebäude von Continental in Hannover.

Julian Stratenschulte/dpa
  • Explosion im Continental-Werk Hannover, 1 Verletzter, erhebliche Schäden.
  • Feuerwehr mit 70 Einsatzkräften vor Ort, MANV-Alarmplan ausgelöst.
  • Ursache: Heizkesselexplosion im 5. Stock, starke Druckwelle.
  • Philipsbornstraße gesperrt, später wieder freigegeben.
  • Schadenshöhe unklar, Ursache wird untersucht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Donnerstagvormittag kam es laut der Feuerwehr Hannober zu einer Explosion im Werk der Continental AG im Stadtteil Vahrenwald. Eine Person wurde leicht verletzt, sechs weitere waren betroffen. Die Feuerwehr Hannover setzte vorsorglich den Sonderalarmplan „Massenanfall von Verletzten“ (MANV) in Kraft und war mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort.

Explosion bei Continental in Hannover

Gegen 10:15 Uhr meldeten sowohl ein Anwohner als auch die Werkfeuerwehr der Continental AG eine Explosion an die Regionsleitstelle. Sofort wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Vinnhorst sowie der Rettungsdienst alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich der Vorfall: Ein Heizkessel im 5. Obergeschoss war explodiert, wodurch eine starke Druckwelle entstand. Diese verursachte sichtbare Schäden an dem Gebäude, darunter zerborstene Fenster und herausgerissene Fensterrahmen.

Feuerwehr sicherte Gebäude: Philipsbornstraße gesperrt

Aus Sicherheitsgründen wurde die Philipsbornstraße zunächst gesperrt. Anfangs wurden zwei Verletzte und fünf Betroffene gemeldet, weshalb die Feuerwehr die Alarmstufe MANV 10 (bis zu zehn Verletzte) auslöste. Ein zusätzlicher Löschzug wurde alarmiert, kam jedoch nicht zum Einsatz. Nach genaueren Untersuchungen korrigierte die Feuerwehr die Zahl der Verletzten auf eine Person, die mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde. Sechs weitere Personen wurden dem werksärztlichen Dienst der Continental AG übergeben.

Die Feuerwehr sicherte die Fassade mit Drehleiterfahrzeugen, um herabfallende Teile zu verhindern und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde das Gebäude durch einen Statiker begutachtet und anschließend an die Continental AG übergeben. Am Nachmittag konnte die Philipsbornstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Schadenshöhe unklar – Ursache noch zu klären

Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte mit 28 Fahrzeugen von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Werkfeuerwehr der Continental AG im Einsatz. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnten größere Personenschäden verhindert und das Gebäude gesichert werden. Zur Höhe des entstandenen Schadens konnten bislang keine Angaben gemacht werden. Die genauen Umstände der Explosion sind derzeit Gegenstand weiterer Untersuchungen.