Heizölpreise aktuell
: Heizöl günstig wie lange nicht! Jetzt kaufen oder lieber abwarten?

Die Heizölpreise sind in den letzten Tagen gesunken. Wie entwickeln sich die Preise für Heizöl weiter? Sollte man jetzt Heizöl kaufen oder noch weiter abwarten?
Von
David Hahn
Berlin
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Über eine Zapfpistole wird ein Mehrfamilienhaus mit Heizöl betankt. Ein teures Unterfangen. Wann kommt das versprochene Hilfsgeld für Haushalte in Sachsen, die unter anderem mit Heizöl oder Pellets heizen?

ARCHIV - 09.11.2018, Brandenburg, Müllrose: Über eine Zapfpistole wird ein Mehrfamilienhaus mit Heizöl betankt. Die Ampel-Koalition will am Sonntagabend bei einem Spitzentreffen im Kanzleramt eine Reihe von Streitfragen klären. Zu den Streitpunkten zählen Pläne für einen beschleunigten Ausbau der Verkehrswege und der Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen. (zu dpa «Ampel-Koalition will bei Spitzentreffen Streitfragen klären») Foto: Patrick Pleul/zb/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Sollte man aktuell Heizöl kaufen? Wo stehen die Preise heute und welche Prognosen und Empfehlungen gibt es?

Patrick Pleul/dpa
  • Heizölpreise sind auf 92,2 Cent/Liter gesunken, der niedrigste Stand seit über 20 Monaten.
  • Preise fielen um 4,4% zur Vorwoche und 15,9% zum Vorjahr.
  • Brent-Rohöl sank um 8,9%, WTI um 6,1%.
  • OPEC+ erhöht Produktion um 411.000 Barrel/Tag, was weitere Preissenkungen erwarten lässt.
  • Experten empfehlen, noch abzuwarten, da weitere Preisrückgänge möglich sind.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Beim Kauf von Heizöl gilt es den richtigen Zeitpunkt abzuwägen, um möglichst viel Geld zu sparen und in keine Kostenfalle zu geraten. Soll man jetzt bei den scheinbar günstigen Preisen zugreifen und den Tank füllen, oder wartet man noch ab und hofft auf weitere Preissenkungen? Hier gibt es die aktuellen Entwicklungen und Empfehlungen im Überblick.

Heizölpreise aktuell: Entwicklung am 7.4.2025

Die Heizölpreise sind laut Tecson am Montagmorgen weiter stark gefallen. Innerhalb von nur drei Tagen, von Freitag auf Montag, sanken die Preise um 2 Cent pro Liter (3% Minus). Der aktuelle Mittelpreis liegt bei 92,2 Cent pro Liter, was den günstigsten Stand seit mehr als 20 Monaten markiert. Im Vergleich zur Vorwoche sind die Heizölpreise um 4,4% gesunken, und im Jahresvergleich sogar um 15,9%. Diese Preisrückgänge spiegeln sich in den Rohölmärkten wider, die ebenfalls stark gefallen sind. Brent-Rohöl ist seit Freitagmorgen um 8,9% gefallen, und WTI verlor 6,1%.

Das Heizöl-Portal Fastenergy gibt den aktuellen Durchschnittspreis von Heizöl in Deutschland um 15:00 Uhr mit 90,03 € pro 100 Liter an. Dies folgt einem weiteren Rückgang der Ölpreise, nachdem US-Präsident Trump neue Zölle eingeführt hat und die OPEC+ ihre Fördermengen stärker als erwartet erhöht.

Heizöl kaufen oder warten: Prognose und Empfehlung

Die OPEC+ plant, ihre Ölproduktion im Mai um 411.000 Barrel pro Tag zu steigern, was für Verbraucherinnen und Verbraucher ein positives Signal darstellt. Zudem hat Goldman Sachs seine Ölpreisprognosen für 2025 nach unten korrigiert.

Das Ölmarktportal Tecson rechnet damit, dass der Heizölpreis in Zukunft noch stärker sinken könnte: „Der Trend hat weiteres Abwärts­potenzial. Als Verbraucher mag man sehr auf weiteren Preis­abgang spekulieren. Es bleibt abzu­warten, wie sich Welt­handel und Welt­wirt­schaft auf den extremen Protek­tio­nismus der USA ein­stellen oder wie sehr sie dadurch getroffen werden.
Mit dem eigenen Heizöl­vorrats­kauf sollte man sicher­lich zunächst weiter zuwarten. Beim Heizöl besteht preislich noch viel Abwärts­spiel­raum, denn in der Vorgabe sind die Rohölpreise sehr viel stärker bereits abgetaucht.

Das Heizöl-Portal Fastenergy weist darauf hin: „Je nach Nachrichtenlage ist auch ein schneller Richtungswechsel möglich, oder der Abwärtstrend an den Börsen verstärkt sich sogar noch. Ölheizer sollten den Markt weiter engmaschig verfolgen und sich dabei bewusst sein, dass der Kauf auf Tiefstand reine Glücksache ist und somit nicht Anspruch sein sollte.“