Heizölpreise aktuell: Jetzt kaufen oder lieber abwarten?

Sollte man aktuell Heizöl kaufen? Wo stehen die Preise heute und welche Prognosen und Empfehlungen gibt es?
Christian Charisius/dpaBeim Kauf von Heizöl gilt es den richtigen Zeitpunkt abzuwägen, um möglichst viel Geld zu sparen und in keine Kostenfalle zu geraten. Soll man jetzt bei den günstigen Preisen zugreifen und den Tank füllen, oder wartet man noch ab und hofft auf weitere Preissenkungen? Hier gibt es die aktuellen Entwicklungen und Empfehlungen im Überblick.
Heizölpreise aktuell: Entwicklung am 9. Juli 2025
Die Heizölpreise sind laut Tecson am Mittwoch, 9. Juli 2025, weiter gestiegen. Grund sind unter anderem neue Angriffe der Huthi-Rebellen auf Frachtschiffe im Roten Meer. Der weitere Preisverlauf beim Heizöl wird stark davon abhängen, ob im Nahen Osten eine dauerhafte Waffenruhe installiert werden kann. Laut Tecson liegt der überregional erhobene Durchschnittspreis heute bei 99,00 Cent pro Liter Heizöl. Im Vergleich zur Vorwoche sind die Heizölpreise um 4,0 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich sind die aktuellen Preise um 4,0 Prozent günstiger.
Das Heizöl-Portal Fastenergy gibt den aktuellen Durchschnittspreis von Heizöl in Deutschland am Montagmorgen mit 95,93 Euro pro 100 Liter an. Als Folge von steigenden Ölpreisen klettern auch die Kosten für Heizöl.
Heizöl kaufen oder warten: Prognose und Empfehlung
Das Ölmarktportal Tecson rechnet damit, dass der Heizölpreis in Zukunft noch einmal fallen könnte und rät: „Aufgrund des jüngsten Preiswiederanstiegs mag man mit seinem Heizölvorratskauf noch abwarten, auch wenn die Preise kurzfristig noch weiter zulegen."
Das Heizöl-Portal Fastenergy sieht kurzfristig keine Entspannung: „Obwohl es am Markt gewichtige preisdrückende Faktoren gibt, wie die expansive Förderpolitik der OPEC+ und die Unsicherheiten bezüglich der Zollpolitik der US-Regierung, streben die Rohölpreise in diesen Tagen weiter nach oben."
Durchschnittlichen Heizölkosten für ein Einfamilienhaus
Die durchschnittlichen Heizölkosten für ein Einfamilienhaus betrugen laut Vergleichsportal Verivox in der vergangenen Heizperiode rund 1.554 Euro. Das entspreche einem leichten Anstieg von rund einem Prozent. Ein Preisrückgang bei Heizöl gleiche den gestiegenen Wärmebedarf nahezu aus. Wie viel der einzelne Haushalt konkret bezahlt habe, hänge aber vom Zeitpunkt der Heizölbestellung ab.
