Hitzewelle in Europa
: Auswärtiges Amt warnt deutsche Urlauber in neun Ländern

Wovor das Auswärtige Amt warnt, welche Länder betroffen sind und wie Urlauber und Reisende beeinträchtigt werden.
Von
Lisa Klopp-Jaber
Berlin
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Schon am frühen Morgen befinden sich Menschen auf der Via della Conciliazione auf dem Weg zum Vatikan. +++ dpa-Bildfunk +++

Diese neun Länder sind von der Hitzewarnung des Auswärtigen Amts betroffen.

Christoph Reichwein/dpa

Besonders zur Urlaubssaison in den Sommermonaten werden die Reisehinweise des Auswärtigen Amts relevant. Aufgrund der aktuellen Wetterlage warnt das Auswärtige Amt deutsche Urlauber. Eine Hitzewelle rollt über die Mittelmeer-Region! Neun beliebte europäische Urlaubsländer sind betroffen.

Um welche Warnung es geht und welche Länder betroffen sind.

Warnung für neun Länder: So sind Urlauber und Reisende betroffen

Das Auswärtige Amt warnt deutsche Urlauber in seinen Reisen- und Sicherheitshinweisen vor Hitze, Dürre, Wald- und Buschbränden mit Auswirkungen auf den Verkehr und die Luftqualität. Die Warnung lautet: Es komme aufgrund der Wetterlage öfter zu Wald- und Buschbränden, auch in Touristengebieten. Urlauber seien dadurch direkt beeinträchtigt. Es könne zu Sperrungen von Verkehrswegen, des Flugverkehrs und zu Ausfall von Bus- oder Bahnverbindungen kommen. Auch Ausfälle der Energieversorgung und der Kommunikationsinfrastruktur seien möglich. Touristen werden aufgerufen, die aktuelle Lage vor Ort im Blick zu behalten und sich über mögliche Wald- und Buschbrände in den lokalen Medien zu informieren.

Diese Länder sind von der Warnung des Auswärtigen Amts betroffen:

  • Italien
  • Spanien
  • Portugal
  • Frankreich
  • Griechenland
  • Türkei
  • Kroatien
  • Slowenien
  • Zypern

In Italien gilt bereits die Warnstufe Rot!

Die italienische Regierung ruft die Bevölkerung dazu auf, zwischen 11 und 18 Uhr im kühlsten Raum des Hauses zu bleiben und gibt Tipps zur Bekleidung, Ernährung und Aktivitäten während der Hitzewelle. Die aktuellen Warnstufen in den großen italienischen Städten und die Sicherheits- und Gesundheitshinweise können Urlauber auf der Webseite des italienischen Gesundheitsamts nachlesen. Das Auswärtige Amt warnt vor Wassermangel in Mittel- und Süditalien. Grund für den Wassermangel sei die anhaltende Dürre.

Hitzewellen mit Temperaturen über 40 Grad Celsius in Griechenland

Auch Griechenland-Urlauber werden vom Auswärtigen Amt gewarnt. Säuglinge, Kinder, Senioren sowie Menschen, die an chronischen Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislaufs etc. leiden, sollen die Sonne meiden. Urlauber sollen stets große Mengen Trinkwasser dabei haben und keine körperlichen Anstrengungen in der Mittagshitze durchführen.