Honecker, die Stasi und die Grenze: Fiese DDR-Witze, die jeden Ossi zum Lachen bringen

Diese fiesen DDR-Witze bringen jeden Ossi zum Schmunzeln.
Holger Hollemann/dpaWitze über die DDR, Honecker und die Stasi gibt es viele. Vor der Wende wurden sie als Art des Protests und nur flüsternd erzählt. Jetzt bringen die DDR-Witze viele ehemalige Ossis zum Lachen, weil man sich „an die alten Zeiten“ erinnert. Diese fiesen DDR-Witze bringen jeden Ossi zum Schmunzeln.
Mehr nostalgische Beiträge rund um die DDR gibt es unter Ostalgie.
Die besten Witze, um jeden Ossi zum Lachen zu bringen
Jeder Ossi versteht die folgenden DDR-Witze nur allzu gut.
Die Stimmung in der DDR
Wie war die Stimmung in der DDR? Sie hielt sich in Grenzen!
Der Flugzeugabsturz
Ein Flugzeug ist kurz vorm Absturz und für alle ist ein Fallschirm da – nur Erich Honecker hat keinen. 1000 Meter vor dem Aufprall kommt ein Engel und sagt: „Sag ‚Scheiß Kommunismus‘ und ich helfe dir.“ Da sagt Erich Honecker: „Nein, ich bin durch und durch gerne Kommunist.“ 500 Meter vor dem Aufprall kommt der Engel wieder und fragt Erich Honecker nochmal. Erich Honecker gibt aber die gleiche Antwort. 100 Meter vor dem Aufprall kommt der Engel ein letztes Mal und fragt: „Haste Dir's überlegt? Das ist deine letzte Chance.“ Da brüllt Erich Honecker aus voller Kehle: „Scheiß Kommunismus!“ Da stupst ihn einer an und sagt: „Wennde schon während der Parteiversammlung schläfst, kannste wenigstens die Klappe halten!“
Das Fluchtauto
Warum gab es in der DDR keine Terroristen? Weil sie 15 Jahre auf ein Fluchtauto warten mussten!
Der Wettbewerb zwischen CIA, KGB und Stasi
CIA, KGB und Stasi machen einen Wettbewerb. In einer Höhle liegt ein Skelett. Wer dessen Alter so genau wie möglich herauskriegt, ist Sieger. Der CIA-Agent geht als erster rein. Nach fünf Stunden kommt er wieder raus: „Das Skelett ist ca. 840.000 Jahre alt.“ Die Juroren staunen: „Das ist aber ziemlich genau. Wie haben Sie das herausgefunden?“ Der Ami räuspert sich: „Naja, Chemikalien. Aber pssssssst!“
Als nächster ist der KGB-Agent dran. Der kommt erst nach zehn Stunden wieder raus: „Der Alte da hat etwa 845.000 Jährchen auf dem Buckel.“ Die Juroren: „Nicht schlecht. Sie sind noch näher dran. Wie haben Sie das gemacht?“ Der Russe mit ernstem Gesichtsausdruck: „Mit Genossen Stalin als Oberbiologen entgeht uns nichts. Aber pssssssst!“
Als letzter ist der Stasi-Mensch an der Reihe. Er bleibt fünf Stunden drin, zehn Stunden, 15 Stunden... nach geschlagenen 25 Stunden kommt er wieder heraus, seine Haare sind wirr, die Kleidung zerfetzt, Schweiß fließt ihm von der Stirn, er hat blaue Flecke. „Der Typ ist 845.792 Jahre alt.“ Den Juroren steht der Mund offen: „Das ist ja das genaue Alter! Wie haben Sie das nur herausgekriegt?“ Der Stasi-Mensch mit einem Achselzucken: „Er hat’s mir gestanden.“
Die Gefangenen
Zu DDR-Zeiten saßen drei Gefangene in Bautzen.
Erster Gefangener: „Warum sitzt ihr?“
Zweiter Gefangener: „Ich kam immer fünf Minuten zu früh. Da hat man mich wegen Spionage verurteilt.“
Zweiter Gefangener: „Und warum sitzt du?“
Erster Gefangener: „Ich kam immer 5 Minuten zu spät. Da hat man mich wegen Sabotage verurteilt.“
Erster Gefangener wendet sich an den 3. Gefangenen: „Und nun sag du uns, warum du sitzt!“
Dritter Gefangener: „Ich kam immer pünktlich. Da sind sie dann drauf gekommen, dass ich eine West-Uhr hatte.“
Dialog in der Kaufhalle
Kunde: Morgen!
Verkäuferin: Morgen!
Kunde: Apfelsinen?
Verkäuferin: Morgen!
Kunde: Morgen?
Verkäuferin: Morgen!
Kunde: Morgen.
Verkäuferin: Morgen.
Das Schwein überfahren
Honecker ist mit seinem Fahrer auf einer Landstraße unterwegs. Plötzlich läuft ein Huhn vor das Auto und wird überfahren. Honecker steigt aus und fühlt sich Manns genug, zu dem Bauern zu gehen. Nach einer Weile kommt er mit einem blauen Auge und zerrissenem Anzug zurück, setzt sich still in den Wagen und sagt dem Fahrer, er solle weiterfahren.
Kurze Zeit später rennt ein Schwein vor den Wagen und wird ebenfalls überfahren. Honecker hat vom ersten Mal genug und schickt seinen Fahrer los. Es wird Mittag, es wird Abend. Endlich kommt der Fahrer betrunken und mit einem Fresskorb zurück. Da fragt Honecker, was passiert sei. Der Fahrer antwortet: „Ich bin da rein und habe gesagt: Ich bin der Fahrer vom Honecker und habe das Schwein überfahren!“
Stromausfall
Zwei Stunden lang ist im Staatsratsgebäude in Berlin der Strom weg. Danach treffen sich die zwei Erichs im Foyer des Hauses. Sagt Honecker zu Mielke: „Mensch, ich war jetzt zwei Stunden im Fahrstuhl eingesperrt, furchtbar.“ Darauf Mielke: „Ist ja gar nichts, ich stand zwei Stunden lang auf der Rolltreppe.“
Der Sonnenuntergang
Erich Honecker steht auf dem Balkon und begrüßt die aufgehende Sonne. Die Sonne antwortet: „Guten Morgen, lieber Erich.“
Nachmittags tritt Honecker wieder auf den Balkon und ruft: „Guten Tag, liebe Sonne.“ „Guten Tag, lieber Erich“ schallt es von der Sonne zurück.
Als Honecker später der Sonne einen guten Abend wünscht, ruft diese zurück: „Leck mich am Arsch, jetzt bin ich im Westen!“
Trauerfall
Der Lehrer will den Kindern erklären, was ein Trauerfall ist.
Lehrer: „Wer hat ein Beispiel?“
Klein-Erna: „Mein Opa hat sich das Bein gebrochen.“
Lehrer: „Das ist kein Trauerfall, das ist ein Schaden.“
Klein Mäxchen: „Meine Tante hat ihre Geldbörse verloren.“
Lehrer: „Das ist auch kein Trauerfall, das ist ein Verlust.“
Klein-Fritzchen: „Wenn der Genosse Honecker stirbt, das ist ein Trauerfall.“
Lehrer: „Gut Fritzchen, das ist ein Trauerfall. Das ist kein Schaden und kein Verlust.“
Die DDR-Fahne
Fragt der Lehrer das Fritzchen, was wohl die Farben der DDR-Fahne zu bedeuten haben. Darauf antwortet Fritzchen so: „An einem rabenschwarzen Tag, kam die Rote Armee, sie versprach uns goldene Zeiten und heute haben wir zu zirkeln, damit wir nicht unter den Hammer kommen.“
An der Himmelspforte
Honecker steht an der Himmelspforte und hat einen riesigen Rucksack auf dem Buckel. Er läutet an der Himmelsglocke und Petrus öffnet ihm. Er erkennt ihn und sagt: „Du hast so viel Mist gebaut, du musst in die Hölle! Da du nicht mehr der Jüngste bist, lass deinen Rucksack hier und hol ihn morgen früh ab!“ Honecker zieht ab und lässt den Sack da. Am nächsten Morgen Sturmläuten an der Himmelspforte, Petrus öffnet und fängt schallend an zu lachen. Es sind zwei winzige Teufelchen. Petrus: „Ihr wollt doch nicht etwa den Rucksack abholen?“ Darauf die zwei: „Nein, wir sind die ersten politischen Flüchtlinge!“
Drei Weltmeere
Steht ein DDR-Bürger auf dem Fernsehturm und sieht drei Weltmeere: „Schaue ich vor mir, sehe ich ein Lichtermeer. Schaue ich über mir, sehe ich ein Sternenmeer und schaue ich hinter mir, sehe ich Garnischtmeer.“
