Intel in Magdeburg
: Chipfabrik soll Ende 2024 in Sachsen-Anhalt öffnen – klappt das?

Intel ist sehr zufrieden mit der Unterstützung der Bundesregierung für das geplante Werk in Magdeburg. Sie es um die Genehmigungen für Sachsen-Anhalt steht.
Von
dpa
Davos
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Der US-Chiphersteller Intel ist nach eigenen Worten sehr zufrieden mit der Unterstützung der Bundesregierung für das geplante Werk in Magdeburg. (Symbolfoto)

Andrej Sokolow/dpa

Der US-Chiphersteller Intel ist nach eigenen Worten sehr zufrieden mit der Unterstützung der Bundesregierung für das geplante Werk in Magdeburg. Alles laufe nach Plan, sagte Fabrikchef Keyvan Esfarjani am Dienstag beim Weltwirtschaftsforum in Davos auf eine Frage nach einer vorübergehenden Unsicherheit rund um Subventionen aus dem Bundeshaushalt. „Die Unterstützung und Zusammenarbeit waren hervorragend und wir treiben das Projekt voran.“

Intel in Magdeburg – sind die Genehmigungen da?

Aktuell sei man noch in der Planungsphase und warte auf Genehmigungen. Den Spatenstich für seine Magdeburger Chipfabrik strebt Intel für Ende des Jahres an. Er warte ungeduldig darauf, sagte Unternehmenschef Pat Gelsinger.

Die Bundesregierung will die Ansiedlung von Intel-Chipfabriken in Magdeburg mit rund zehn Milliarden Euro unterstützen. Trotz der Haushaltskrise nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil hält die Bundesregierung an den Subventionen für die Chipfabriken fest. Die Investitionskosten liegen insgesamt bei rund 30 Milliarden Euro. Ab 2027 sollen in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt die ersten Chips produziert werden.

Intel-Standort: Fast Frankfurt (Oder) statt Magdeburg

Dass Intel nach Magdeburg kommt, stand nicht von Anfang an fest. Kurzzeitig war auch Frankfurt (Oder) im Gespräch gewesen.