iOS 26 Probleme
: Ärger über iPhone-Update - Apple reagiert

Apple hat mit iOS 26 das Betriebssystem für das iPhone auf den neuesten Stand gebracht. Das sorgt nicht bei allen für Begeisterung.
Von
David Hahn
Berlin
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Apple: ARCHIV - 10.07.2025, USA, New York: Das Logo von Apple, aufgenommen am Apple Store in der 5th Avenue in Manhattan. (zu dpa: «Neue iPhones von Apple in zwei Wochen erwartet») Foto: Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Mit vielen Updates gehen für Nutzerinnen und Nutzer auch Probleme einher. Was sorgt bei iOS 26 für Frust und was sagt Apple dazu?

Sven Hoppe/dpa

Apple hat mit iOS 26 eines der größten Updates seit Jahren veröffentlicht. Seit dem 15. September steht die neue Version zum Download bereit. Neben einem völlig neuen Look unter dem Namen Liquid Glass erhalten Nutzer zahlreiche Verbesserungen in Kamera, Telefonie, Nachrichten und Alltagstools. Zahlreiche Fans klagen jedoch auch über Probleme, vor allem bei der Akku-Laufzeit nach dem Update. Apple hat dazu Informationen veröffentlicht und Stellung bezogen.

Probleme mit iOS 26: Update kann Akku-Laufzeit einschränken

In sozialen Medien häufen sich die Posts zum iOS 26 Update, in welchen sich über die geringere Leistung der Batterie beklagt wird. Auf X schreibt ein Nutzer zum Beispiel: „Alter, was soll das? Seit dem Update auf iOS 26 läuft mein Handy heiß und jetzt ist auch noch der Akkuzustand auf 80 % gefallen. Dabei habe ich meine Ladegewohnheiten überhaupt nicht geändert."

Wer bei seinem iPhone ähnliche Probleme mit dem Akku feststellt, kann darauf hoffen, dass die Einschränkung nur zeitlich beschränkt auftritt. Apple schreibt in einem Informations-Blatt zu Updates, dass sich die Akku-Laufzeit nach einigen Tagen wieder stabilisieren sollte. Vorübergehend würden Hintergrundprozesse, die nach einem großen Update laufen, zu einem höheren Energieverbrauch und mehr Wärmeentwicklung führen.

iOS 26: Was ist neu?

Mit iOS 26 führt Apple zahlreiche Neuerungen ein, die vor allem Design, Kamera und Telefon betreffen. Auffällig ist das neue Erscheinungsbild „Liquid Glass“, das transparente Flächen, runde Elemente und dynamische Schaltflächen kombiniert. App-Icons lassen sich in Größe, Transparenz und Farbton anpassen, die Akzentfarbe richtet sich künftig automatisch nach dem Hintergrundbild.

Die Kamera-App präsentiert sich in reduziertem Design: Sichtbar bleiben Aufnahme-Button und Umschalter zwischen Foto- und Video-Modus, weitere Optionen erscheinen nur bei Bedarf. Neu ist ein Hinweis auf verschmutzte Objektive, außerdem können AirPods mit H2-Chip als Fernauslöser genutzt werden. Auch die Fotos-App wurde überarbeitet und bietet mehr Möglichkeiten, Sammlungen und Alben zu ordnen.

Die Telefon-App erhält Funktionen zum Schutz vor Spam-Anrufen. Anrufer können vorab den Grund ihres Anrufs angeben, unbekannte Nummern lassen sich automatisch stummschalten. Eine Warteschleifen-Erkennung informiert, sobald ein Gesprächspartner erreichbar ist.

Einen Schwerpunkt setzt Apple mit KI-Funktionen unter „Apple Intelligence“. Sie ermöglichen Echtzeit-Übersetzungen bei Videoanrufen, Sprachtelefonaten und in iMessage. Auch Liedtexte in der Musik-App können automatisch übertragen werden.

Daneben gibt es Detailverbesserungen wie eine Ladezeit-Anzeige, flexible Schlummerzeiten beim Wecker und Live-Infos in der Wallet-App für Boardingpässe.