Joghurt-Rückruf bei Lidl
: Gefahr für Allergiker - diese Bundesländer sind betroffen

Lidl ruft einen Joghurt zurück, der als vegan verkauft wurde, aber Milch enthält. Für Menschen mit Allergie kann das Produkt gefährlich werden.
Von
Nicole Züge
Berlin
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Lidl: ARCHIV - 28.03.2024, Baden-Württemberg, Stuttgart: Eine Passantin geht an der Außenwerbung einer Lidl-Filiale vorbei. (zu dpa: «Lidl vor Gericht – Streit um angeblich größte Preissenkung») Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Lidl ruft einen Joghurt zurück. Das Produkt könnte für Menschen mit einer Allergie gefährlich werden.

Marijan Murat/dpa

Lidl stoppt den Verkauf eines Joghurts, der nicht vegan ist, es aber eigentlich laut Etikett sein sollte. Der Joghurt enthält nicht deklarierte Milchbestandteile, die Menschen mit einer Milcheiweiß-Allergie schaden könnten. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt vor dem Produkt.

Produktdetails: Um diesen Joghurt geht es bei dem Lidl-Rückruf

  • Produkt: Vemondo Soja Classic, ohne Zuckerzusatz (500 g)
  • Hersteller: N+G Frischprodukten Vertriebs-GmbH
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 24.03.2026
  • Fehler: Enthält Milch, ohne Kennzeichnung auf der Verpackung.

Menschen mit Milch-Allergie oder Laktose-Intolleranz dürfen das Produkt auf keinen Fall essen. Nicht deklarierte Milchproteine können akute allergische Reaktionen auslösen. Symptome können von Hautausschlag über Atembeschwerden bis zu einem anaphylaktischen Schock reichen. Für Menschen ohne Milch-Allergie gilt keine akute Gefahr.

Der Joghurt wurde in Lidl-Filialen in zehn Bundesländern verkauft:
Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein.

Rückgabe bei Lidl auch ohne Kassenbon

Kunden können den betroffenen Becher in jeder Lidl-Filiale zurückgeben. Lidl erstattet den Kaufpreis auch ohne Kassenbon.