Kein Friedensnobelpreis für Donald Trump: So reagiert der US-Präsident auf die Entscheidung in Oslo

Der US-amerikanische Präsident Donald Trump hat keinen Friedensnobelpreis erhalten. Wie reagiert er auf diesen Verlust?
Evan Vucci/dpaDonald Trump erklärte Ende September in einer Rede vor den Vereinten Nationen, dass er einen Friedensnobelpreis für seine Arbeit erhalten sollte. Am Freitag, den 10. Oktober 2025, wurde der Friedensnobelpreis in Oslo verliehen, doch gewonnen hat der amtierende US-Präsident nicht. Der Preis ging an Maria Corina Machado. Wie geht Trump mit diesem herben Rückschlag um? Wir haben im Folgenden alles Wichtige für euch zusammengefasst:
Friedensnobelpreis 2025 - Darum wollte Donald Trump den Preis
In einer Rede Ende September verkündete US-Präsident Donald Trump, während einer Versammlung der Vereinten Nationen, dass er den Friedensnobelpreis für seine Mühen verdient hätte. Der Grund seien die sieben Kriege gewesen, welche er beendet haben soll. Er spricht davon, dass diese Konflikte „unendable“, also unmöglich beizulegen gewesen seien.
Friedensnobelpreis 2025 - Hätte er den Preis bekommen können?
Um überhaupt für eine Nominierung für einen Nobelpreis - sei es für Physik, Chemie, Medizin, Literatur oder Wirtschaftswissenschaften - infrage zu kommen, muss man vorgeschlagen werden. Diese Empfehlung kann von diversen Personen erfolgen. Darunter fallen beispielsweise Mitglieder des Preiskomitees, aber auch Staatsoberhäupter, Richter, Professoren, Preisträger oder Leiter von Universitäten.
In Donald Trumps Fall wurde er durch den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vorgeschlagen, wodurch er ins Rennen für einen Friedensnobelpreis eingestiegen ist. Er war also einer von 338 nominierten Personen und Organisationen. Daher ist es nicht so unwahrscheinlich, dass er den Award hätte gewinnen können.
Friedensnobelpreis 2025 - Hat Donald Trump auf die Preisverleihung schon reagiert?
Seit 11 Uhr am Freitag, dem 10. Oktober 2025 ist klar, dass Donald Trump nicht der Gewinner des diesjährigen Friedensnobelpreises ist. Wie ist seine Reaktion?
Auf den bekannten Social-Media-Kanälen wurde bislang (Stand: 14.15 Uhr) keine Reaktion von Donald Trump gepostet. Stattdessen gibt es auf seinem Account beim Dienst Truth Social jede Menge Lobes-Clips zu Trumps Nahost-Friedensplan. Andere Staatschefs sind da schneller: Bundeskanzler Friedrich Merz etwa hat die Preisträgerin via X (vormals Twitter) mit den Worten: „Demokratie lebt vom Mut Einzelner. Maria Corina Machado kämpft seit Jahren unermüdlich für Freiheit und Rechtsstaatlichkeit in Venezuela - Werte, für die wir weltweit einstehen. Ich gratuliere herzlich zum Friedensnobelpreis.“ beglückwünscht.
Mittlerweile gibt es auch eine Reaktion von Steven Cheung, dem Sprecher des Weißen Hauses, auf der Onlineplattform X. Das Nobelkomitee habe bewiesen, dass es die Politik über den Frieden stelle, so Cheung und weiter: „Präsident Trump wird weiterhin Friedensabkommen schließen, Kriege beenden und Leben retten“.
Wer ist der Gewinner des Friedensnobelpreises 2025?
Der Friedensnobelpreis ist in diesem Jahr der fünfte von sechs Auszeichnungen, welche in Oslo vergeben werden. In diesem Jahr wurde Maria Corina Machado bepreist, mit der Begründung: „Für ihre unermüdliche Arbeit zur Förderung der demokratischen Rechte des venezolanischen Volkes und für ihren Einsatz, einen gerechten und friedlichen Übergang von der Diktatur zur Demokratie zu erreichen.“ Sie kommt aus Venezuela und ist ein ehemaliges Mitglied ihrer heimischen Nationalversammlung.
