Kurtaxe auf Usedom steigt 2026: So viel zahlen Urlauber ab April

Strandkörbe stehen an der Seebrücke am Strand der Insel Usedom.
Stefan Sauer/dpaMit Beginn der Hauptsaison wird der Urlaub auf Usedom etwas teurer. Ab dem 1. April 2026 steigen in vielen Orten die Kurabgaben. Diese haben in manchen Orten im Vergleich zu letztem Jahr zugenommen. Je nach Seebad oder Gemeinde zahlen Gäste unterschiedliche Beträge pro Übernachtung. Mit welchen Abgaben müssen Reisende jetzt rechnen?
Preiserhöhung 2026: Kurabgaben im Vergleich
Die Kurtaxe ist in der Hauptsaison vom 1. April bis 31. Oktober höher als in der Nebensaison. Dieses Jahr werden dabei folgende Beträge fällig:
- Kaiserbäder (Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin): 3,70 Euro (2025: 3,30 Euro)
- Ückeritz: 3,90 Euro (2025: 3,90 Euro)
- Loddin: 3,70 Euro (2025: 3,65 Euro)
- Koserow: 3,70 Euro ( 2025: 3,65 Euro)
- Zempin: 3,70 Euro (2025: 3,65 Euro)
- Zinnowitz: 3,70 Euro (2025: 3,65 Euro)
- Trassenheide: 3,90 Euro (2025: 2,80 Euro)
- Karlshagen: 3,05 Euro (2025: 2,80 Euro)
- Wolgast: 3,70 Euro
- Krummin: 2,80 Euro
- Sauzin: 2,80 Euro
Die Preise gelten pro Nacht und pro Person. Kinder unter 6 Jahren sind befreit und erhalten eine kostenfreie UsedomCard.
Urlaub auf Usedom: Kurtaxe und UsedomCard
Mit den Kurabgaben werden unter anderem die Pflege der Strände, die Instandhaltung von Seebrücken und Promenaden sowie öffentliche Toiletten, Kurparks und Spielplätze finanziert. Auch Rettungsschwimmer, Veranstaltungen sowie Sport- und Freizeitangebote werden daraus bezahlt.
Als Gegenleistung erhalten Übernachtungsgäste die sogenannte UsedomCard. Diese gilt in allen Seebädern sowie in weiteren Gemeinden wie Krummin, Sauzin, Kamminke und der Stadt Wolgast und wird gegenseitig anerkannt. Damit erhalten Urlauber kostenfreien Zugang zu oder Rabatte für Veranstaltungen, Preisnachlässe bei Partnern wie Restaurants, Thermen oder Museen sowie die kostenlose Nutzung von Bus- und Bahnangeboten auf der Insel. Je nach Ort beinhaltet die UsedomCard auch Shuttle- oder Leihfahrrad-Angebote.
