Bilder vom Mauerfall am 9.11.1989, die niemals vergessen werden.
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Es sind Bilder, die über Nacht um die Welt gehen: Es ist der 9. November 1989 in Berlin und Günter Schabowski, Mitglied des Politbüros des ZK der SED, gab auf einer Pressekonferenz die Öffnung der Grenze zwischen DDR und BRD bekannt. Die Bilder der vor Freude weinenden Menschen, die über die Mauer klettern, Menschenmassen, welche sich durch Grenzübergänge drängen, Ost- und West-Berliner, die sich in die Arme fallen, brannten sich für immer in das Gedächtnis der Deutschen.
Wie war das Leben in der DDR? Hier kommt ihr zu nostalgischen Beiträgen rund um die Ossis.
Die emotionalsten Bilder vom Mauerfall am 9.11.1989
Der Mauerfall war die Folge von wochenlangen Massenprotesten im ganzen Land und der Massenflucht der DDR-Bürger über Österreich, Ungarn oder die Tschechoslowakei. Nachdem Erich Honecker am 17. Oktober 1989 gezwungen wurde, alle Ämter niederzulegen und der Ministerrat der DDR am 4. November 1989 geschlossen zurücktrat, gab der Berliner SED-Chef Schabowski vor laufenden Kameras am 9. November 1989 die „sofortige und unverzügliche“ Öffnung der Grenzen bekannt. Tausende überraschte DDR-Bürger eilten zu den Landesgrenzen und die überforderten Grenzkommandanten öffnet noch in derselben Nacht die Übergänge in der Berliner Mauer und an der Grenze zur Bundesrepublik. Millionen DDR-Bürger besuchten am folgenden Tag die Bundesrepublik.
Bildergalerie zeigt die einprägsamen Fotos aus der Nacht vom 9. zum 10. November 1989, als die Berliner Mauer fiel.
Nahezu eine Million Bürger versammeln sich am 04.11.1989 auf dem Berliner Alexanderplatz und den umliegenden Straßen - hier auf der Grunertstraße - und demonstrieren friedlich für Veränderungen in der DDR. Oppositionsgruppen und Künstler hatten die Veranstaltung organisiert. Vier Tage später, am 8. November, tritt das Politbüro zurück. Am 9. November fällt die Mauer.
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Ein ernstes Gesicht macht Günter Schabowski, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Berlin, auf der Pressekonferenz am 09.11.1989. Auf ihr gab Schabowski die Öffnung der Grenze bekannt.
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Jo Brauner, damals ARD-Chefsprecher, verliest in der 20 Uhr-Ausgabe der "Tagesschau" die Nachricht, dass die DDR ihre Grenzen öffnet. Zuvor hatte SED-Politbüromitglied Schabowski auf einer internationalen Pressekonferenz in Berlin die neue Reiseregelung verkündet.
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Menschen klettern am späten Abend auf die Berliner Mauer am Brandenburger Tor. Am Abend des 09.11.1989 teilte SED-Politbüro Mitglied Schabowski mit, daß alle DDR-Grenzen in die Bundesrepublik und nach West-Berlin für DDR-Bürger geöffnet werden.
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Das Bild vom 10.11.1989 zeigt West-Berliner, die mit Hämmern, Kreuzhacken und den bloßen Händen versuchen, die Berliner Mauer einzureißen. Nach der Öffnung eines Teils der deutsch-deutschen Grenzübergänge in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 reisten Millionen DDR-Bürger für einen kurzen Besuch in den Westen. In der Folge wurde die innerdeutsche Grenze abgebaut, seit dem 3. Oktober 1990 ist Deutschland wieder vereint.
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Ungeachtet des Wasserwerfereinsatzes von Ost-Berliner Seite lässt sich dieser Mann in der Nacht vom 09. auf den 10.11.1989 nicht von einer "Mauer-Begehung" abbringen.
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Selbst Wasserwerfer konnten die jubelnden Menschen an der Mauer in Berlin am 10. November 1989 wenig beeindrucken. Mit dem Inkrafttreten des neuen Reisegesetzes der DDR und nach der Öffnung eines Teiles der deutsch-deutschen Grenzübergänge (9./10. November 1989) reisen DDR-Bürger in den Westen Berlins und in die Bundesrepublik Deutschland.
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Jubelnde Menschen stehen am 09.11.1989 auf der Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor.
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Ein Mann hält sich am 09.11.1989 auf dem Gebiet der DDR vor dem Brandenburger Tor in Berlin an dem Schild mit der Aufschift „Platz vor dem Brandenburger Tor“ fest und schwenkt eine BILD Zeitung mit dem Titel „Geschafft! Die Mauer ist offen“.
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Nach der Maueröffnung durch die DDR am 09. November 1989 sind am 10.11.1989 vor dem Brandenburger Tor DDR-Grenzsoldaten und viele Tausend Menschen aus Ost und West auf der von der DDR im Jahre 1961 errichteten Mauer.
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Singend und schunkelnd freuen sich junge Menschen auf der Berliner Mauer über die Grenzöffnung. Die Hoffnung für viele DDR-Bürger hieß im Sommer 1989 Ungarn. Im Trabi, Wartburg oder per Zug machten sie sich unauffällig auf den Weg in die Freiheit - immer in Angst, auf der Flucht in den Westen zu zeitig entdeckt zu werden. Am 9. November 1989 fiel dann die Mauer.
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Das Bild vom 10.11.1989 zeigt, wie ein Beamter des Bundesgrenzschutzes einem DDR-Autofahrer am Grenzübergang Helmstedt eine Auskunft gibt.
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Menschen auf der Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor in der Nacht vom 9. auf den 10.11.1989.
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Jubelnde Ost-Berliner in West-Berlin am 10.11.1989. Mit dem Inkrafttreten des neuen Reisegesetzes können DDR-Bürger ab dem 10. November 1998 in die BRD und nach West-Berlin reisen.
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Berliner an einem Grenzübergang am 10.11.1989 nach dem Mauerfall.
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Mit Wunderkerzen in den Händen freuen sich die Menschen am 10. November 1989 auf der Berliner Mauer über die Öffnung der deutsch-deutschen Grenzen.
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Ost-Berliner passieren in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 ohne Kontrolle einen Grenzübergang nach West-Berlin.
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West-Berliner versuchen mit Hämmern und Kreuzhacken am 10.11.1989 die Berliner Mauer einzureißen.
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In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 strömen die Menschen über einen Grenzübergang nach West-Berlin.
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Jubelnde Menschen auf der Berliner Mauer am Brandenburger Tor am 10.11.1989.
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Schlagbäume haben an der offenen Grenze zwischen Ost und West ihre Bedeutung verloren, an den Grenzbefestigungen mischen sich am am frühen Morgen des 10. November 1989 West- und Ostberliner Bürger. Mit dem Fall der Mauer in der Nacht vom 09. auf den 10.11.1989 begann der Wiedervereinigungsprozess des geteilten Landes.
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Die ersten Trabis werden am 10.11.1989 am Berliner Grenzübergang Checkpoint Charlie von unzähligen Menschen begrüßt.
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Eine Fahrzeugkolonne schiebt sich am 10. November 1989 in Richtung West-Berlin vorbei am Checkpoint Charlie.
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DDR-Besucher warten an einem Kassenschalter in Berlin auf die Auszahlung des Begrüßungsgeldes von 100 Mark (Archivbild vom 10.11.1989).
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Mit selbstgemalten Plakaten wird dieser Trabi auf der Bösebrücke von den West-Berlinern begrüßt.
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Jubelnde Berliner freuen sich über die Fahrt einer "Trabi-Kolonne" über den Grenzübergang Bornholmer Straße nach West-Berlin (Archivfoto vom 10.11.1989). Es sind Bilder, die es nach dem Mauerfall in die Geschichtsbücher schafften: Trabant-Fahrer, die sich an den plötzlich offenen Grenzübergängen in Berlin hupend den Weg durch feiernde Menschenmassen bahnten.
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Das Bild vom 10.11.1989 zeigt Menschenmassen vor und auf der Berliner Mauer am Brandenburger Tor, nachdem in der Nacht die deutsch-deutschen Grenzen geöffnet wurden.
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Ein DDR-Bürger zeigt am 10. November 1989 am Grenzübergang Helmstedt seinen Ausweis.
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Menschen drängen sich am 10.11.1989 durch eine Mauerlücke an der Bernauer Straße in Berlin.
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Ankunft von DDR-Bürgern am 10.11.1989 am Grenzübergang Helmstedt. Hier werden sie mit Sekt begrüßt.
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Nach der Maueröffnung durch die DDR am 09. November 1989 sind am 10.11.1989 vor dem Brandenburger Tor DDR-Grenzsoldaten und viele Menschen aus Ost und West auf der von der DDR im Jahre 1961 errichteten Mauer.
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Ankunft von DDR-Bürgern mit ihrem Trabant am 10.11.1989 am Grenzübergang Helmstedt.
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Menschen sitzen auf der Berliner Mauer am 11.11.1989.
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Menschenmenge am 11. November 1989 auf dem Kurfürstendamm in Berlin, im Hintergrund die Gedächtniskirche.
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DDR-Grenzposten auf der Berliner Mauer am Brandenburger Tor am 11.11.1989.