Nach Berichten über Filialschließungen: Aldi Nord dementiert die Meldungen

Blick auf ein Firmen-Logo von Aldi Nord.
picture alliance/dpaIm Internet kursieren aktuell mehrere Berichte, wonach Aldi Nord Filialen schließen will. Ein Pressesprecher des Unternehmens erklärte auf Anfrage unserer Zeitung, dass diese Berichte nicht zutreffen. Es seien keine flächendeckenden Filialschließungen geplant. Woher die entsprechenden Informationen stammen, konnte der Sprecher nicht nachvollziehen. Möglicherweise sind die Meldungen entstanden, weil immer wieder Standorte modernisiert werden.
Aldi Nord setzt 2026 auf Expansion
Nach Angaben des Pressesprechers verfolgt Aldi Nord weiterhin eine Expansionsstrategie. 2026 eröffne das Unternehmen 20 neue Filialen. Darüber hinaus seien 140 Maßnahmen geplant, bei denen bestehende Märkte erweitert oder modernisiert werden.
Besonders in den Metropolregionen Berlin, Hamburg und Bremen sieht das Unternehmen Potenzial für weiteres Wachstum. Dort sollen Filialen vergrößert oder durch neue Märkte ersetzt werden, um das Angebot zu verbessern.
Der Discounter verfügt nach eigenen Angaben derzeit über ein Filialnetz mit mehr als 2.220 Standorten. In der Filialsuche auf der Website des Unternehmens werden aktuell 2234 Filialen aufgeführt.
Vorübergehende Schließungen können immer dann vorkommen, wenn Filialen abgerissen, neu gebaut oder umfangreich modernisiert werden. In diesen Fällen öffnen die Märkte nach Abschluss der Arbeiten jedoch wieder. Dabei handelt es sich also nicht um dauerhafte Filialschließungen, sondern um Maßnahmen zur Modernisierung und Weiterentwicklung des Filialnetzes.
Schließung nur in einem Einzelfall geplant
Lediglich für einen Standort ist nach Unternehmensangaben tatsächlich eine Schließung vorgesehen. In Uelzen sollen zwei bestehende Filialen zusammengelegt werden. Dort ist geplant, einen größeren neuen Markt zu errichten, der beide bisherigen Standorte ersetzt.
