Nick Woltemade
: Berater schießt gegen VfB Stuttgart - "krasser Widerspruch"

Im Transferpoker um Nationalstürmer Nick Woltemade wird es hitziger. Kurz vor dem Aufeinandertreffen der beiden Teams legt jetzt der Spielerberater im Streit nach.
Von
Daniel Steiger
Stuttgart
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Trainingslager VfB Stuttgart: ARCHIV - 28.07.2025, Bayern, Rottach-Egern: Fußball: Bundesliga, Trainingslager VfB Stuttgart, Training am Stadion Birkenmoos. Nick Woltemade in Aktion. (zu dpa: «Im Wechselpoker: Woltemade beginnt bei VfB-Testspielsieg») Foto: Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wo spielt Nick Woltemade in der neuen Saison? Der Berater des Spielers macht jetzt dem VfB Stuttgart Vorwürfe.

Sven Hoppe/dpa

Seit Wochen wird über einen Wechsel des Stuttgarter Stürmers Nick Woltemade zum FC Bayern München spekuliert. Kurz vor dem Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften legt jetzt der Spielerberater von Woltemade im Transferstreit nach.

Nick Woltemade: Was der Berater zum Wechsel sagt

„Im März 2024 und zuletzt Mitte Juni gab es die klare Zusage des VfB für ein lösungsorientiertes Vorgehen, sobald der nächste Karriereschritt möglich ist“, sagt Danny Bachmann, Berater von Nick Woltemade, der Deutschen Presse-Agentur. „Einen solchen gäbe es nun in der Schnelllebigkeit des Fußballs zum deutschen Rekordmeister und dauerhaften Champions-League-Teilnehmer. Für einen ambitionierten deutschen Nationalspieler ist das eine enorme Chance.“

Nun treffen die beiden Clubs am Samstag (20.30 Uhr) im Supercup aufeinander. Bis dahin müsse Klarheit herrschen, hatte VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle bei einer Veranstaltung der „Stuttgarter Zeitung“ und der „Stuttgarter Nachrichten“ kürzlich betont.

„Fragwürdige Deadline“ im Transferpoker um Woltemade?

„Bis spätestens zum Anpfiff sollte auch alles geklärt sein“, sagte Wehrle in Richtung der Bayern, die laut Bachmann gemeinsam mit der Spielerseite nachgelegt haben. „Die von Herrn Wehrle in dieser Woche geforderte Lösung im Rahmen einer fragwürdigen Deadline wurde heute mit dem Gesamtpaket von Interessent und Spielerseite zusammen in Höhe von mehr als 60 Millionen Euro plus Weiterverkaufsbeteiligung geliefert“, sagte er.

Allerdings sollen die Stuttgarter auch mit dem neuen Angebot nicht einverstanden sein, so der Berater weiter. „Die Antwort des Aufsichtsrats über eine Forderung von marktfremden 75 Millionen Euro für einen Spieler, der ablösefrei gekommen ist, jedoch mit einer Gehaltseinstufung im unteren Mittelfeld, entbehrt - insbesondere für einen nationalen Transfer - nicht nur jeglicher Grundlage, sondern steht im krassen Widerspruch zu den erwähnten Absprachen“, sagte er.