Ostsee mit Hund
: Hier gibt es die besten Hundestrände

Die Ostsee ist immer eine Reise wert und mit Hund macht es nochmal mehr Spaß. Wo es am schönsten ist und wo man hundefreundliche Strände findet.
Von
Doreen Matschuk
Schwerin
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Ein Hund springt zwischen den Buhnenreihen, die als Wellenschutz dienen, in das Wasser der Ostsee. Teilweise sonnig und mit milden Temperaturen um die fünfzehn Grad zeigt sich das Herbstwetter in Norddeutschland von seiner freundlichen Seite. +++ dpa-Bildfunk +++

Die Ostsee ist immer eine Reise wert und mit Hund macht es nochmal mehr Spaß. Wo es am schönsten ist und wo man hundefreundliche Strände findet. (Symbolfoto)

Jens Büttner/dpa

Wasser, Strand, viel Platz für Auslauf – die Ostsee hat perfekte Bedingungen für einen Urlaub mit Hund. Aber wo ist es denn am schönsten und vor allem, wo eignet es sich am besten mit Hund?

Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich durch seine imposante Küstenlinie aus, die insgesamt 1.905 Kilometer misst. Davon entfallen 337 Kilometer auf die offene Ostsee und 1.568 Kilometer auf Bodden und Haffs. Insgesamt umfasst das Bundesland 62 Inseln, darunter die bekannten Perlen mit ihren weitläufigen Stränden wie Hiddensee und Poel und die beiden größten Inseln, Rügen und Usedom.

Übersicht:

  • Die schönsten Orte an der Ostsee mit Hund
  • Hundestrände
  • Regelungen zur Leinenpflicht
  • Kurtaxe auch für Hunde?

Wo ist es an der Ostsee mit Hund am schönsten?

Die ganze Ostseeküste ist eine Reise wert, sowohl Inseln als auch Festland. In einigen Gegenden gibt es neben den Stränden auch große und breite Wälder für ausgiebige Spaziergänge oder sogar den ein oder anderen Hundeplatz für einen bedenkenlosen Freilauf des Vierbeiners.

Das sind die Hundestrände an der Ostsee

Was aber sicher alle Hundebesitzer interessiert, sind die vielen Hundestrände. In der folgenden Übersichtskarte findet man alle bekannten Hundestrände mit Informationen, wo die Hunde am Strand an der Ostsee frei laufen können und wann es eine Leinenpflicht gibt. Hinweise zu Strandkorbvermietung an einigen Stränden sind ebenfalls aufgelistet.

grüne Pfote: Hier darf der Hund frei laufen
rote Pfote: Hier darf der Hund nur angeleint mit an den Strand

Wann sind Hunde an der Ostsee erlaubt?

Generell kann man ganzjährig mit seinem Hund an die Ostsee fahren, nur nicht immer an jeden Strand gehen. In der angegebenen Saisonzeit (siehe Karte) darf der Hund nur an den ausgewiesenen Hundestränden mitgenommen werden. Außerhalb dieser Zeit ist die Mitnahme auch an allen anderen Strandabschnitten gestattet. Generell ist Mecklenburg-Vorpommern und die Küstenregion rund um die Ostsee sehr hundefreundlich. In vielen Restaurants dürfen Hunde mitgenommen werden und auch Hotels und Vermieter von Ferienwohnungen richten sich immer mehr auf Hunde ein.

Regeln zur Leinenpflicht an der Ostsee

An der Ostsee gilt innerhalb der Ortschaften immer Leinenpflicht. Die Regelungen an Stränden variieren je nach Gemeinde. Naturstrände in Naturschutzgebieten wie Fischland-Darß-Zingst erfordern oft eine Leinenpflicht zum Schutz der Tierwelt. An abgelegenen Stränden entlang der Ostseeküste können gut erzogene Hunde oft frei herumlaufen. Dennoch sollte das Jagen von Wildtieren unbedingt vermieden werden, da es große Belastung für diese bedeuten kann.

Muss ich an der Ostsee Kurtaxe für meinen Hund zahlen?

In den Seebädern und anderen Erholungsorten entlang der Ostsee wird eine Kurtaxe erhoben, die von allen Urlaubern gezahlt werden muss. Diese Abgabe dient der Erhaltung und Reinigung der touristischen Einrichtungen. In einigen Orten wird mittlerweile auch eine Kurtaxe für Hunde eingeführt.

Diese zusätzliche Gebühr soll beispielsweise die Wartung von Kotbeutel-Stationen oder die Pflege der Hundestrände finanzieren und variiert je nach Ort zwischen etwa 30 Cent und 1,50 Euro pro Tag. Unter anderem verlangen derzeit Rügen, Usedom und Fischland-Darß eine Kurtaxe für Hunde.