PayPal gehackt
: Was Nutzer jetzt tun müssen, um ihr Konto und Geld zu schützen

Ein Hacker will 15,8 Millionen PayPal-Zugänge verkaufen. Das sollten Nutzerinnen und Nutzer jetzt tun, um ihr Konto zu schützen.
Von
Lisa Klopp-Jaber
Berlin
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Eine Frau hält ein Smartphone mit dem Logo des Bezahldienst Paypal. (gestellte Szene) (zu dpa: «Bezahlen in Echtzeit: ING führt Paypal-Konkurrent Wero ein») +++ dpa-Bildfunk +++

Was PayPal-Nutzer jetzt tun sollten.

Sebastian Kahnert/dpa

Nutzerinnern und Nutzer von PayPal müssen nun ihre Kontos schützen, denn nach einem Datenleak stehen die Daten, inklusive E-Mail-Adresse und Passwort, zum Verkauf. Die geleakten Daten können für viele unterschiedliche Betrugsmaschen verwendet werden. Was PayPal-Nutzer jetzt tun sollten.

PayPal wurde gehackt: Daten von 15,8 Millionen PayPal-Konten stehen zum Verkauf

Paypal wurde angeblich bereits am 6. Mai 2025 gehackt. Nun bietet ein Nutzer unter dem Namen Chucky_BF auf einer Hackerplattform Daten von 15,8 Millionen PayPal-Konten mitsamt E-Mail-Adressen und Passwörter zum Verkauf an. Das geht aus einem Screenshot, den Hackmanac am 16. August 2025 auf der Plattform X gepostet hat, hervor. Woher genau die Daten stammen und ob die Zugänge gültig sind, ist nicht klar. PayPal hat auch noch kein Statement dazu abgegeben.

Die geleakten Daten könnten für Betrugsversuche, Phishing-Attacken und sogenannte Credential Stuffing-Angriffe genutzt werden. Für den gesamten Datensatz verlangt Chucky_BF 750 US-Dollar (ungefähr 642 Euro).

Das müssen PayPal-Nutzer nun tun

Nutzerinnen und Nutzer von PayPal sollten jetzt sich, ihr Geld und ihr Konto vor möglichem Missbrauch schützen, indem sie das Passwort ändern und für jedes Online-Konto ein anderes, individuelles Passwort erfinden. Außerdem sollte man die Aktivitäten der Kontos überprüfen und irreguläre Aktivitäten gegebenenfalls melden.