„Plötzlich und unerwartet“
: Roger Prinzen mit 57 Jahren verstorben

Roger Prinzen ist tot. Die Fußballwelt trauert um den ehemaligen Profispieler, Trainer und Nachwuchs-Chef des 1. FC Heidenheim.
Von
David Hahn
Heidenheim
Jetzt in der App anhören
Roger Prinzen

Der 1. FC Heidenheim gab am 14. April 2026 den Tod von Roger Prinzen bekannt, welcher dem Verein zufolge am Vorabend verstarb.

Matthias Balk/dpa

Roger Prinzen, der sportliche Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Heidenheim, ist tot. Das teilte der Bundesligist unter Berufung auf seine Ehefrau mit.

Roger Prinzen: Todesursache nicht öffentlich bekannt

Laut dem 1. FC Heidenheim starb Roger Prinzen am Montagabend „plötzlich und unerwartet“. Er wurde 57 Jahre alt. Über die genaue Todesursache machte der Verein keine Angaben. Roger Prinzen hinterlässt seine Ehefrau und drei Kinder.

Trauer in Heidenheim

Als Reaktion auf den Todesfall setzte der 1. FC Heidenheim zwei Spiele seiner Juniorenmannschaften aus. Das U19-Heimspiel gegen den FC Augsburg wurde verschoben, für ein U17-Pokalspiel stand am Dienstag noch ein Nachholtermin aus.

Karriere als Spieler und Trainer

In seiner aktiven Laufbahn spielte Prinzen unter anderem für den SV Darmstadt 98, Hannover 96 und Greuther Fürth. Nach dem Ende seiner Profikarriere schlug er eine Trainerlaufbahn ein, die ihn zunächst nach Liechtenstein führte und später zum 1. FC Nürnberg.

Dort arbeitete er viele Jahre mit der zweiten Mannschaft und sprang zudem zweimal als Interimstrainer der Bundesliga-Mannschaft ein. Besonders im Frühjahr 2014 stand er in einer schwierigen Phase an der Seitenlinie: In den letzten drei Saisonspielen konnte er den Abstieg der Nürnberger in die 2. Bundesliga nicht mehr verhindern.

Mit Material der dpa