Quadrantiden Sternschnuppen: Heute Himmelsspektakel über Sachsen-Anhalt

Sind die Quadrantiden Sternschnuppen über Sachsen-Anhalt heute zu sehen? Wie, wo und wann man die Quadrantiden sehen kann. (Symbolbild)
Patrick Pleul/dpa- Die Quadrantiden-Sternschnuppen sind heute über Sachsen-Anhalt zu sehen, wenn das Wetter mitspielt.
- Der Höhepunkt der Aktivität wird in der ersten Nachthälfte erwartet.
- Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert wechselnde Bewölkung und eventuell Schneefälle.
- Der beste Zeitpunkt für die Beobachtung ist direkt nach Einbruch der Dunkelheit.
- Der Ausstrahlungspunkt liegt im Sternbild Bootes.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Quadrantiden gehören zu den aktivsten Sternschnuppenschwärmen und sind in der ersten Januarwoche eines Jahres zu sehen. Heute Abend startet das Himmelsspektakel. Kann man die Sternschnuppen über Sachsen-Anhalt sehen?
Was man bei der Sichtung beachten muss und welches Wetterphänomen Sternschnuppenfans einen Strich durch die Rechnung machen könnte.
Wo, wann und wie man die Quadrantiden heute sehen kann, die beste Uhrzeit zur Sichtung und ob das Wetter mitspielt – alles Wichtige zu den Sternschnuppen über Sachsen-Anhalt.
- Wie entstehen die Sternschnuppen?
- Sternschnuppen über Sachsen-Anhalt: Sind die Quadrantiden heute zu sehen?
- Beste Uhrzeit für die Sternschnuppen-Sichtung
- So finden Sie die Quadrantiden Sternschnuppen
- Weitere Sternschnuppen-Termine 2025 für Sachsen-Anhalt
Wie entstehen die Sternschnuppen?
Verursacht werden die Sternschnuppen von einer kosmischen Staubwolke. Da die Staubteilchen flach in die Atmosphäre eintreten, ziehen sie lange Spuren, die von der Erde aus als Sternschnuppen wahrgenommen werden.
Sternschnuppen über Sachsen-Anhalt: Sind die Quadrantiden heute zu sehen?
Für die Menschen in Sachsen-Anhalt sieht es leider nicht besonders gut aus. Das Wetter in Sachsen-Anhalt könnte der Sternschnuppen-Sichtung einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für Sachsen-Anhalt heute Nacht rasch nach Süden abziehende Schneefälle und nachfolgend wechselnde Bewölkung voraus. Manche Meteorologen sprechen aktuell auch von einer Schneewalze, die über Deutschland zieht. Ein derartiges Extremwetter würde die Sichtung mindestens erschweren, wenn nicht sogar unmöglich machen.
Zwar gibt es in der zweiten Nachthälfte laut DWD nur noch vereinzelt Schneeschauer, allerdings wird der Höhepunkt der Sternschnuppen-Aktivitäten bereits in der ersten Nachthälfte erwartet. Da die Quadrantiden allerdings zu den aktivsten Meteorschauern gehören, ist eine Sichtung im späteren Verlauf der Nacht noch immer möglich.
Beste Uhrzeit für die Sternschnuppen-Sichtung
Uwe Pilz, Vorsitzender der Vereinigung der Sternfreunde mit Sitz im südhessischen Bensheim, erläutert, wann der Blick gen Himmel am erfolgversprechendsten ist. „Das Maximum ist, wie man sagt, spitz, also von kurzer Dauer“, so Pilz. „Es ist eine gute Idee, gleich zu Beginn der Nacht mit dem Beobachten zu beginnen.“ Je später, desto weniger Sternschnuppen seien wahrscheinlich zu entdecken. In Sachsen-Anhalt geht die Sonne am 3. Januar 2025 um 16:15 Uhr unter.
So finden Sie die Quadrantiden Sternschnuppen
Der Ausstrahlungspunkt befindet sich im Sternbild Bootes, weshalb man auch von Bootiden spricht. Dieser Punkt stehe bei Beginn der Nacht nur knapp über dem Horizont in nord-nord-westlicher Richtung, erklärt Pilz. „Das ist erst mal eine schlechte Nachricht.“ Da aber bis zu 100 Meteore pro Stunde erwartet würden, könne man sicherlich ein paar davon sehen.
Weitere Sternschnuppen-Termine 2025 für Sachsen-Anhalt
Die nächsten Sternschnuppen werden über Sachsen-Anhalt 2025 erst wieder an folgenden Terminen zu sehen sein:
Lyriden 2025: In der Zeit vom 16. bis 24. April werden die Lyriden aktiv. Das Maximum wird am 22. April 2025 erreicht, ist allerdings nicht so spektakulär wie die bevorstehenden Quadrantiden. Nur rund zehn bis zwanzig Meteore, darunter einige helle Exemplare, leuchten dann pro Stunde auf.
Der aktivste Meteorstrom des Jahres macht sich in der zweiten Augustwoche bemerkbar: die Perseïden. Zu sehen sind erste Exemplare schon in den Tagen davor. Typischerweise treten auch helle Meteore, sogenannte Boliden oder Feuerkugeln, auf.
Vom 13. bis 30. November schließlich sind am Morgenhimmel die Leoniden zu sehen.


