Reisewarnung vom Auswärtigen Amt: „Angriffe durch Drohnen und Raketenbeschuss“

Vor Reisen in dieses Land warnt das Auswärtige Amt. Der Flugverkehr wurde gestoppt.
Soeren Stache/dpaAm Dienstag, 17. Juni 2025, veröffentlichte das deutsche Auswärtige Amt einen dringenden Sicherheitshinweis und weitere Warnungen. Um welches Land es geht, wovor gewarnt wird und was deutsche Staatsangehörige, Urlauber und Reisende beachten sollten.
Auswärtiges Amt veröffentlicht Reisewarnung
Am 17. Juni veröffentlichte das Auswärtige Amt eine erneute Reisewarnung zu Israel. Deutsche Staatsangehörige, Urlauber und Reisende müssen zu jeder Zeit mit Raketen- oder Drohnenangriffen rechnen. Das ganze Land befinde sich im Kriegszustand. Die Menschen sollen sich in geschlossenen Räumen und in der Nähe von Schutzmöglichkeiten aufhalten. Die Sicherheitslage könne sich zu jedem Zeitpunkt weiter verschärfen.
Deutsche in Israel: Was tun?
In der Warnung vom 17. Juni 2025 rät das Auswärtige Amt dazu, sich in der Krisenvorsorgeliste zu registrieren und die aktuellen Sicherheits- und Reisewarnungen zu beachten. Deutsche in Israel sollen sich über die Lage der Schutzräume informieren und sich mit dem Zivilschutz vertraut machen.
Den Anweisungen des israelischen Zivilschutzes „Home Front Command“ und der lokalen Sicherheitskräfte solle man befolgen. Außerdem solle man sich in den Medien über die aktuelle Lage informieren und vor Ort die App „Red Alert (Nofzam)“ nutzen.
Beim Ertönen von Alarmsirenen solle man sofort (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume aufsuchen und dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen bleiben. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, sollten sich die Menschen im Inneren eines Gebäudes bleiben und sich von Fenstern entfernen.
Mobiltelefone, andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien sollen immer voll aufgeladen bleiben.
Flugverkehr eingestellt
Ausreisen können Deutsche über den Luftweg aktuell nicht. Der Flugverkehr nach und von Israel wurde aufgrund der aktuellen Lage eingestellt. Auch die Land- und Seetransportwege können jederzeit von einer Eskalation der Lage beeinträchtigt sein.
Über offene und geschlossene Grenzübergänge informiert das Auswärtige Amt auf seiner Webseite.
