Schädlingsreport 2025: Diese Krabbler sind in Berlin besonders zahlreich

Kammerjäger müssen laut Schädlingsreport 2025 in Berlin besonders häufig wegen eines bestimmten Tierchens ausrücken. (Symbolbild)
Arno Burgi/dpa- Schädlingsreport 2025: Wespen sind die häufigsten Schädlinge in Baden-Württemberg.
- Kammerjäger rückten in den Jahren 2023 und 2024 wegen Wespen und Schaben besonders oft aus.
- Wespen bevorzugen geschützte Orte wie Gartenhäuser und Dachböden.
- Deutschlandweit waren Wespen in 30-34 % der Fälle Grund für Kammerjäger-Einsätze.
- Andere häufige Schädlinge: Bettwanzen, Kakerlaken, Ratten, Mäuse.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wespen, Ratten, Bettwanzen oder Kakerlaken: Schädlinge sind nichts, mit dem sich die meisten Menschen gern befassen. Es sei denn, es handelt sich um Kammerjäger. Die hatten laut Schädlingreport 2025 in den beiden Vorjahren 2023 und 2024 in Berlin besonders häufig mit einem ganz bestimmten Plagegeist zu tun. Welcher das ist und welche Tierchen sonst noch sehr zahlreich durch BaWü krabbeln, hat das Portal schaedlingshero.de in seinem Schädlingsreport ausgewertet.
Schädlingsreport 2025 für Deutschland
Der Schädlingsreport gibt Einblick in die am häufigsten vorkommenden Schädlinge. Ausgewertet wurden die Kundenaufträge, die in den Jahren 2023 und 2024 bei Kammerjägern eingingen. Die am häufigsten vorkommenden Schädlinge waren in ganz Deutschland die Wespen mit 30-34 % der Anfragen, dicht gefolgt von Bettwanzen mit 18-19 % der Anfragen, verteilt auf die Jahre 2023 und 2024. Wegen Ratten, Mäusen und Kakerlaken mussten sich rund 7 % der Kunden um einen Kammerjäger bemühen.
Diese Tierchen sind in Berlin zahlreich vorhanden
In Deutschlands Hauptstadt fühlen sich vor allem Bettwanzen wohl. Bereits im Report der Vorjahre waren diese Krabbler mit Abstand der häufigste Auslöser für Kammerjäger-Anfragen. Satte 42 % der Anfragen kamen wegen der blutsaugenden Insekten zusammen. Das liegt laut dem Report vor allem daran, dass in Berlin viele Touristen übernachten. Zudem scheinen in Berlin auch Kleider- und Lebensmittelmotten zunehmend ein Grund zu sein, einen Kammerjäger anzurufen. Mit 7 % aller Anfragen stieg der Wert im Vergleich zum Vorjahr und liegt insgesamt auf Platz 3. Es ist anzunehmen, dass der Befall noch weitaus höher ist, denn diese Schädlinge bekämpfen die meisten Menschen in der Regel selbst. Erst wenn die Selbsthilfemaßnahmen nicht funktionieren und der Befall sehr stark ist, wird eine professionelle Firma gerufen.
Weitere Schädlinge in Berlin
Wespen waren im vergangenen Jahr in 18 % der Fälle der Grund, dass Menschen sich bei professionellen Schädlingsbekämpfern gemeldet haben. Dicht darauf folgten Motten (7 %), Kakerlaken (7 %) Ratten (5 %), Mäuse (5 %) und 17 % der Anfragen hatten mit anderen Schädlingen zu tun.
Warum gibt es in Berlin so wenig Ratten?
Ratten und Mäuse liegen mit 5 Prozent leicht unterhalb des bundesweiten Durchschnitts und das ist für eine Metropole für Berlin schon durchaus außergewöhnlich. Den Grund für die niedrige Zahl vermutet der Schädlingsreport im geringen Eigentumsanteil der Hauptstadt. Wenn Ratten oder Mäuse aufträten, müssten sich in den meisten Fällen die Wohnungsgesellschaften und Vermieter kümmern. In Berlin lag die Wohneigentumsquote im Jahr 2022 bei 16 Prozent – was der niedrigste Anteil im gesamten Bundesgebiet ist.
