Schneesturm Elli aktuell
: Karte zeigt Neuschnee-Mengen

Sturmtief ELLI rast auf den Norden zu und bringt Schnee und Sturm nach Norddeutschland. Eine Karte zeigt, welche Neuschnee-Mengen aktuell zu erwarten sind.
Von
Nicole Züge
Hannover
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Sturmtief ELLI bringt am Wochenende Schnee in den Norden, auch Schneeverwehungen sind möglich. Welche Neuschnee-Mengen in Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein zu erwarten sind, zeigt eine Karte. (Symbolbild)

Sturmtief ELLI bringt am Wochenende Schnee in den Norden, auch Schneeverwehungen sind möglich. Welche Neuschnee-Mengen in Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein zu erwarten sind, zeigt eine Karte. (Symbolbild)

Stephan Jansen/dpa

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für große Teile Norddeutschlands für den Freitag und das folgende Wochenende vor markantem Wetter. In Niedersachsen und Schleswig-Holstein gibt es amtliche Warnungen vor starken Schneeverwehungen, die durch die Verbindung aus stürmischen Böen und großen Neuschnee-Mengen für Chaos sorgen könnten.

Schneesturm im Norden: Karte zeigt Neuschnee-Mengen

Welche Neuschnee-Mengen sind in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen zu erwarten? Die interaktive Karte zeigt, mit welchen Schneemengen Sie an Ihrem Standort in den nächsten Stunden rechnen müssen. Scrollen oder zoomen Sie dazu einfach in die Karte an Ihrem Wohnort.

Die Legende am unteren Kartenrand zeigt die Neuschnee-Mengen in Zentimetern.

Über den Button oben rechts rufen Sie zusätzliche Daten ab: Neuschnee-Mengen, Schneehöhen und weitere Informationen.

Sturmtief Elli sorgt für knappe Streumittel-Lager und geschlossene Schulen

In Norddeutschland bleiben die Schulen am Freitag aufgrund des Schneesturms geschlossen. Die Deutsche Bahn stoppte am Freitagmorgen ihr Fernverkehrsangebot in Norddeutschland. Besonders betroffen war der Großraum Hannover, eines der wichtigsten Drehkreuze in Deutschland, und damit auch Verbindungen zwischen Berlin und NRW sowie zwischen Berlin und Hamburg. Auch die Streumittel sind in den Baumärkten bereits knapp oder sogar ausverkauft. Frühzeitiges Räumen in „Schneepausen“ verhindert festgetretene Eisflächen und spart Streumaterial.

Streusalz ist übrigens in den meisten Kommunen Deutschlands aufgrund seiner stark negativen Umwelteigenschaften verboten. Abstumpfende Streumittel wie Sand, Splitt oder Granulat sind hingegen überall erlaubt. Auch diese Mittel reduzieren die Rutschgefahr, greifen aber Natur und Bausubstanz nicht an. Vorsicht bei Mischungen: Darin kann sich Streusalz befinden, denn verkauft werden darf das Mittel in Deutschland ohne Auflagen. Nur Produkte mit dem Zeichen „Blauer Engel“ erfüllen strenge Umweltauflagen und sind salzfrei.