Sendetermine 2025: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel im TV

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel läuft 2025 wieder mehrfach im Fernsehen. Alle Sendetermine in der Übersicht.
Jaromír Komárek/MDR/WDR/DRADie Geschichte von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ sorgt seit Jahrzehnten in der Weihnachtszeit für heimelige Stimmung vor dem Fernseher. Auch 2025 kann sich die ganze Familie auf unzählige Sendetermine freuen. Alle TV-Termine in der Übersicht und worum es in dem DEFA-Märchen geht.
Aschenbrödel-Dreh war eigentlich im Sommer geplant
Eigentlich war im ursprünglichen Drehbuch eine sommerliche Kulisse geplant, die DEFA allerdings musste aus organisatorischen Gründen auf eine Winterproduktion wechseln. So entstanden die Aufnahmen Anfang 1973 – bei teils eisigen Temperaturen von bis zu minus 17 Grad.
Gedreht wurde in den Filmstudios Babelsberg in Potsdam und in den Barrandov-Studios in Prag. Die Außenaufnahmen entstanden rund um Schloss Moritzburg bei Dresden, das im Film den Sitz der Königsfamilie darstellt, sowie an weiteren Schauplätzen in der damaligen Tschechoslowakei, etwa auf Burg Švihov und im Böhmerwald.
Ein Problem waren die unterschiedlichen Schneeverhältnisse: In Tschechien lag deutlich mehr Schnee als in Sachsen. Um Kontinuität zu wahren, griff das Team bei Moritzburg auf Kunstschnee aus Polystyrol und Fischmehl zurück – eine Notlösung, die für reichlich Anekdoten sorgte, da es am Filmset dementsprechend gerochen haben soll. Kurz vor Drehschluss setzte dann aber tatsächlich echter Schneefall ein, sodass die finalen Szenen doch noch in winterlicher Landschaft entstehen konnten.
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel: Alle Sendetermine 2025
- 16. November 2025 um 15:35 Uhr im Ersten
- 23. November 2025 um 14:35 Uhr im WDR
- 30. November 2025 um 15:35 Uhr im SWR
- 7. Dezember 2025 um 16:25 Uhr im RBB
- 14. Dezember 2025 um 17:25 Uhr im MDR
- 21. Dezember 2025 um 12:15 Uhr im HR
- 24. Dezember 2025 um 12:50 Uhr im Ersten
- 24. Dezember 2025 um 15:00 Uhr im BR
- 24. Dezember 2025 um 16:25 Uhr im NDR
- 24. Dezember 2025 um 20:15 Uhr im WDR
- 25. Dezember 2025 um 15:25 Uhr im Ersten
- 25. Dezember 2025 um 18:50 Uhr auf ONE
- 26. Dezember 2025 um 15:00 Uhr im MDR
- 26. Dezember 2025 um 16:30 Uhr im RBB
- 27. Dezember 2025 um 10:00 Uhr im SWR
- 28. Dezember 2025 um 12:00 Uhr im KiKA
- 31. Dezember 2025 um 12:35 Uhr auf ONE
- 31. Dezember 2025 um 13:55 Uhr im HR
- 6. Januar 2026 um 11:15 Uhr im BR
Diese Schauspielerinnen machte die DEFA-Produktion berühmt
Für Millionen Zuschauer in der DDR war sie das Gesicht der Weihnachtszeit: Libuse Safránková, das Aschenbrödel aus dem Kultfilm. Die tschechische Schauspielerin starb am 9. Juni 2021 in Prag im Alter von 68 Jahren. Mit zwanzig wurde sie über Nacht berühmt und für Jahre auf Märchenrollen festgelegt. Es folgten Filme wie „Die kleine Meerjungfrau“ und „Der Prinz und der Abendstern“. Insgesamt wirkte Safránková in fast 150 Produktionen mit und stand auch auf der Bühne des Prager Kammertheaters „Činoherní klub“. 1996 zeigte sie im Oscar-prämierten Drama „Kolya“ ihr volles Können. Als Sängerin Klara berührte sie ein internationales Publikum. Privat war sie mit Schauspieler Josef Abrhám verheiratet. Das Paar galt als Ikone des tschechischen Fernsehens.
Auch die deutsche Schauspielerin Karin Lesch wurde durch ihre Rolle in dem tschechisch-deutschen Märchenfilm unsterblich. Sie starb im März 2025 mit 89 Jahren in Königs Wusterhausen. Lesch prägte das DDR-Kino über Jahrzehnte. Sie drehte für die DEFA unter anderem Frank Beyers „Eine alte Liebe“ (1958/59), „Das Zaubermännchen“ (1960), in dem sie die Müllerstochter spielte, „Die Toten bleiben jung“ (1968) nach Anna Seghers und „KLK an PTX – Die Rote Kapelle“ (1971), das die Geschichte der Widerstandsgruppe Schulze-Boysen/Harnack erzählt.
