Sicherheitshinweis zu Norwegen
: Warnung geht an deutsche Urlauber, die wandern wollen

Das Auswärtige Amt aktualisierte im Juli 2025 seine Reise- und Sicherheitshinweise zu Norwegen. Die aktuelle Warnung geht an Deutsche, die in Norwegen wandern wollen.
Von
Lisa Klopp-Jaber
Berlin
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HANDOUT - Sven Plöger steht auf dem Felsvorsprung "Trolltunga" mit Blick auf See Ringedalsvatnet im Süden Norwegens (undatierte Aufnahme). Die Doku mit dem Titel «Wo unser Wetter entsteht» mit Plöger in der Hauptrolle läuft am 2. und 3. Januar, jeweils um 19.15 Uhr, in der ARD. dpa (zu dpa-Korr "Azorenhoch und Islandtief: ARD-Doku mit Sven Plöger zum Wetter" vom 28.12.2015) ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Sendung und nur bei Urhebernennung Foto: Christian Zecha/SWR/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Eine bestimmte Warnung des Auswärtigen Amts geht an deutsche Reisende, die in Norwegen wandern gehen wollen.

Christian Zecha/dpa

Norwegen ist bei den Deutschen ein beliebtes Reiseland zum Angeln, Wandern und Erkunden. Das Auswärtige Amt nun hat seine Reise- und Sicherheitshinweise für Deutsche, die in Norwegen unterwegs sind, aktualisiert. Um welche Änderungen es geht und was deutsche Urlauber in Norwegen beachten müssen.

Auswärtiges Amt warnt Deutsche, die in Norwegen wandern wollen

Folgende Hinweise hat das Auswärtige Amt zu Norwegen im Juli 2025 aktualisiert.

Norwegen: Grenze zu Russland

Das deutsche Auswärtige Amt aktualisierte am 16. Juli 2025 seine Sicherheitshinweise für Deutsche, die in Norwegen wandern oder Trekking-Touren unternehmen wollen. Es weist darauf hin, dass zwar Wanderungen entlang der norwegisch-russischen Grenze möglich sind, diese aber intensiv überwacht wird. Die Grenze zwischen Norwegen und Russland ist teils eine „grüne“ Grenze ohne sichtbare Absperrung. Trotzdem werden auch die kleinsten Grenzübertritte von beiden Seiten strafrechtlich verfolgt. Deutsche Urlauber in Norwegen sollten sich daher genaustens informieren, wo in Norwegen die Grenze zu Russland verläuft und sicher gehen, dass sie diese auf keinen Fall übertreten.

Gletscher in Norwegen

Außerdem warnt das Auswärtige Amt, dass Gletscher instabiler sein können, als sie aussehen. Wer Gletscher besichtigen, beklettern oder bewandern wollen, müssen sich vorher über den Stand des Gletschers sowie über lokale Sicherheitshinweise informieren und die aktuelle Lage am Gletscher aufmerksam einschätzen. Das Auswärtige Amt rät dazu, sich stets über die Wetterlage zu informieren und am besten Touren mit einem lokalen Führer zu unternehmen.

Campen auf Spitzbergen

Das private Campen auf Spitzbergen ist für eine Woche lang ohne Genehmigung erlaubt. Wer länger als eine Woche außerhalb der ausgewiesenen Camping-Bereichen dort campen will, braucht eine Genehmigung. Infos und Formulare dazu gibt es auf der offiziellen Webseite des Gouverneurs von Svalbard https://skjema.no/sysselmesteren/Leiropphold in englischer Sprache. Der Antrag auf Genehmigung sollte im Voraus mit ausreichend Zeit gestellt werden, rät das Auswärtige Amt.

Auf Spitzbergen (Svalbard) gelten zudem besondere Umweltschutzvorschriften, die in jeder Jahreszeit anders aussehen können. Urlauber auf Spitzbergen müssen sich über die jeweiligen Umweltschutzvorschriften vorher informieren und sollten diese einhalten.

Kommunikation in Norwegen

Das Auswärtige Amt warnt deutsche Reisende in Norwegen, dass es in abgelegenen Gebieten kein Mobilfunknetz gibt. Bei längeren Wanderungen ist es also nicht durchgehend möglich, erreichbar zu sein oder Kontakt herzustellen. Deutsche Urlauber werden dazu aufgerufen, ein Satellitentelefon bei sich zu führen, um im Notfall Kontakt aufnehmen zu können. Es sollte auch immer jemand, das Auswärtige Amt empfiehlt Angehörige, informiert werden, bevor man sich in abgelegene norwegische Gebiete aufmacht.