Silke, bist du dabei?
: Das waren die beliebtesten Mädchennamen in der DDR

Welche Vornamen im Osten am beliebtesten waren. Diese Frauennamen wecken Ostalgie.
Von
Lisa Klopp-Jaber
Berlin
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ARCHIV - 17.01.1972, Schweden, Göteborg: DDR-Trainerin Jutta Müller umarmt die Eiskunstläuferin Sonja Morgenstern, nachdem diese bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften am 17. Januar 1972 in Göteborg die Traumnote 6,0 erhalten hat. Für ihre schwierige Kür mit dem dreifachen Salchow, den sie als einzige Dame sprang, konnte Morgenstern den Titel erringen. Foto: ZB/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die beliebtesten DDR-Vornamen für Mädchen.

picture alliance/dpa | ZB

Die Vornamen aus den 50ern, 60ern, 70ern und 80ern haben ihren ganz eigenen Charme. In der DDR hatten die Eltern einige besondere Vorlieben bei den Namen, die sie ihren Kindern gaben. Welche Vornamen waren die beliebtesten im Osten? Folgende waren unter den meist vergebenen Frauennamen.

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Das waren die beliebtesten Vornamen für Mädchen in der DDR

Folgende Namen waren unter den meist vergebenen Frauennamen im Osten.

Silke

Einer der beliebtesten weiblichen Vornamen in den 60er und 70er Jahren war Silke. Übersetzt bedeutet er so viel wie „die Himmlische“.

Doreen

Doreen ist ein englischsprachiger Name und eine Form für Dora und Dorothea. Der eingedeutschte Name bedeutet „Geschenk Gottes“ und war in der DDR sehr beliebt.

Mandy

In den 70er, 80er und 90er Jahren war der Name Mandy einer der meist vergebenen Namen im Osten. Der Name bedeutet „liebenswert“.

Anke

Von den 40ern bis in die 80er war Anke – „die Anmutige“ – einer der beliebtesten Vornamen in der DDR. In den 80er Jahren ließ der Trend dann nach. Der Name ist eine niederdeutsche und friesische Form der Namen Anne oder Anna.

Katja

Katja war 30 Jahre lang ein DDR-Klassiker, der sich von den 60ern bis in die 90er ganz oben in der Liste hielt. Der Name bedeutet „die Reine“.

Ute

Von 1940 bis 1960 war Ute einer der beliebtesten Vornamen in Ossi-Familien. „Besitz“ ist die Bedeutung des beliebten DDR-Namen.

Kerstin

Der Mädchenname Kerstin war bei den Eltern in der DDR ab den 50er Jahren Jahrzehnte lang sehr begehrt. Kerstin bedeutet „christlich“.

Nancy

Ab den 70ern, sicher auch unter dem Einfluss von der Sängerin Nancy Sinatra, wurde der Name Nancy im Osten sehr oft vergeben.

Yvonne

Zwischen 1975 und 1980 war der französische Name Yvonne ein absoluter Trendname, mit der Bedeutung „die Bogenschützin“.

Nicole

„Die Siegerin des Volkes“ war besonders in den 70ern und 80ern ein großer Trend unter den Vornamen für Mädchen in der DDR. Jeder kennt mindestens drei oder vier Nicoles, die zwischen 1970 und 1990 geboren wurden.

Michaela

Michaela ist biblischen Ursprungs und heißt „Wer ist wie Gott?“. Viele Mädchen, die in der DDR geboren wurden, besonders von den 60er bis 80er Jahren, wurden Michaela genannt.

Ines

„Die Geweihte“, Ines, war ebenfalls ein begehrter DDR-Name für Mädchen. Tatsächlich ist der Name aber gar nicht deutsch, sondern spanisch.

Cindy

In den letzten Jahren vor der Wende kam der Namenstrend Cindy auf und hielt sich bis in die 90er Jahre. „Die Strahlende“ hatte ihren Trend Höhepunkt in den 80er Jahren.

Heike

Heike bedeutet „die Herrscherin“, laut vorname.com, und wurde vom Kriegsende 1945 bis in die 60er Jahre gerne an neugeborene Mädchen vergeben.

Ulrike

In den 50ern begann der Trend, der Ende der 70er endete: Ulrike heißt „reiche Erbin“ und war ein beliebter Name bei den Ossis.