So süß war der Osten: Wer diese DDR-Süßigkeiten noch kennt, ist ein Ossi

Wer sich an diese Süßigkeiten aus der eigenen Kindheit erinnert, ist definitiv im Osten groß geworden.
picture alliance/dpaAn welche DDR-Süßigkeiten könnt ihr euch erinnern? Wir haben einige Ossi-Leckereien, die man auch heute noch kaufen und genießen kann, zusammengestellt, um euch in Kindheitserinnerungen aus dem Osten schwelgen zu lassen.
Mehr nostalgische Beiträge rund um die DDR gibt es unter Ostalgie.
Berggold: Geleebanane
Die richtigen Ossis unter uns wissen: Der Osten schmeckt nach Geleebananen! Das Schokoladenwerk Berggold GmbH produziert bereits seit 1876 Pralinen und andere Süßwaren.
Russisch Brot

Russisch Brot von Dr Quendt.
Hendrik Schmidt/dpaNichts schmeckt nach DDR so sehr wie das Russisch Brot. Das ist ein trockenes Gebäck in Buchstabenform aus Kakao-Eiweiß-Teig mit viel Karamell und ohne Fett. Das Buchstaben-Gebäck kommt ursprünglich aus Russland und wurde von Ferdinand Wilhelm Hanke im Jahr 1845 nach Dresden gebracht. Auch heute gibt es noch Dr. Quendts Russisch Brot. Aus Hannover kommt das „Leibnitz-ABC“, das es seit 1904 gibt.
Zetti: Bambina Schokolade
Wenn man ehemalige DDR-Bürger fragt, welche Süßigkeit aus der DDR es heute noch gibt, dann kommt meistens die Antwort: Bambina-Schokolade von Zetti. Das ist die perfekte Kombination aus Vollmilchschokolade, Haselnusssplitter und Butterkaramell. Mittlerweile gibt es verschiedene Varianten der bekannten DDR-Schokolade, zum Beispiel mit Zartbitterschokolade.
Nudossi Schokoaufstrich

Nudossi Schoko-Aufstrich.
Tobias Kleinschmidt/dpaDie Nuss-Nougat-Creme des Ostens, Nudossi, war die Antwort der DDR auf den Nutella-Hype im Westen. Der Schokoaufstrich wurde ab 1970 im sächsischen Radebeul und später in Dresden hergestellt. Ein Becher mit 200 Gramm Nudossi kostete in der DDR circa 3 Mark.
Argenta Brocken-Splitter
Auch die Brocken-Splitter von Argenta gibt es heute noch zu kaufen und versetzen uns in die guten alten Zeiten zurück. Diese DDR-Süßigkeit besteht aus knusprigem Haselnusskrokant und Schokolade. In der DDR wurden die Brocken-Splitter in Wernigerode hergestellt. Seit der Wende wird der Süßigkeiten-Klassiker von damals in Weißenfels produziert.
Zetti Knusperflocken

Zetti Knusperflocken.
Peter Endig/dpaJeder „richtige“ Ossi kennt die Knusperflocken von Zetti. Wahre Liebhaber schwören auch heute noch auf die Knäckebrot-Schokoladen-Mischung. Seit den 1970ern stellte Zetti die beliebten DDR-Knusperflocken her. Doch Zetti wurde nicht erst in der DDR gegründet. Die Geschichte geht auf 1821 zurück, als Wilhelm Felsche in Leipzig die „Konditoreiwarenhandlung“ gründete. In der DDR wurde Felsche 1953/1955 verstaatlicht. Aus Felsche wurde der VEB Süßwarenfabrik Goldeck.
Katzenzungen
Katzenzungen kennen wir doch alle aus unserer Kindheit, oder? Das DDR-Unternehmen Rotstern stellte die beliebten Schoko-Katzenzungen her. Heute sind es Sarotti, Hachez, Halloren und Viba, die Katzenzungen produzieren. Schmecken tun sie wie früher und lassen uns in Erinnerungen schwelgen.
Halloren Kugeln

Halloren-Kugeln.
Hendrik Schmidt/dpaEin absoluter Klassiker unter den DDR-Süßigkeiten: Halloren-Kugeln. Diese Ossi-Leckerei wird auch heute noch von der ältesten noch aktiven Schokoladenfabrik in Deutschland hergestellt. Seit 1804 gibt es sie in Halle (Saale). Die „Original Halloren-Kugeln“ sind seit 1952 ihr bekanntestes Produkt und auch heutzutage noch sehr beliebt.
Viba Nougat

Viba Nougat.
Martin Schutt/dpaWas wäre Ostalgie ohne Viba Nougat? Das DDR-Nougat wird heute in Floh-Seligenthal im Landkreis Schmalkalden-Meiningen (Thüringen) hergestellt. Die Viba sweets GmbH geht auf 1893 zurück, als Willi Viebahn mit seiner Schwester Anna Reim ein Kaffeehaus in Schmalkalden eröffnete.
Zetti: Schlagersüsstafel

Zetti: Schlagersüsstafel.
Stefan Sauer/dpaFür die Ossis, die in der DDR aufgewachsen sind, ist die Schlagersüsstafel Kindheitserinnerung pur. Heute ist die Schlagersüsstafel von Zetti kakaohaltiger als früher. Aufgrund des Rohstoffmangels hatte die Schlagersüsstafel in der DDR nur 7 Prozent Kakao und galt eher als Schokoladenersatzprodukt. Der Riegel mit Erdnüssen, Schokolade und ganz viel Zucker schmeckt heute trotzdem noch genauso gut.
Viba Mintkissen
Viba war in der DDR nicht nur für Nougat bekannt, sondern auch für seine Mintkissen. Nach der Wende erhielt der Betrieb seinen alten Namen „Viebahn Süßwaren“ zurück und wurde 1992 durch Verkauf privatisiert. 1996 wurde er dann in Viba Süßwaren GmbH umbenannt und zog nach Floh-Seligenthal um. Die Mintkissen sind auch heute noch erhältlich und begeistern ihre Fans.
Wikana: Othello Kekse

Wikana: Othello Kekse.
Jan Woitas/dpaWikana war die zweitgrößte Keksfabrik in der DDR. Nach der Wende verlor der Betrieb den größten Teil seines Absatzmarktes und stand vor der Schließung. 1992 wurde Wikana mit zunächst 20 ehemaligen Mitarbeitern wieder neu aufgebaut. Auch heute stellen sie die beliebten Othello Kekse aus der DDR her, die uns in Erinnerungen schwelgen lassen.
Pfeffi Bonbons
Die Pfeffi Bonbons entstanden 1953 in Magdeburg, nach dem die DDR-Regierung einen „genussvollen Massenbedarfsartikel“ in Auftrag gegeben hatte. In den sechziger Jahren zog die Produktion nach Markkleeberg in den Bonbon-Spezialbetrieb Konsü. Nach der Wende wurden die Pfeffi Bonbons nicht mehr hergestellt. Im Jahr 2000 wirkten der ehemalige Pfeffi-Betriebsdirektor Wilfried Opitz und das bayerische Familienunternehmen PIT zusammen, um die DDR-Bonbons wiederzubeleben.
Diese Liste stell keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist nicht nach Beliebtheit sortiert.
