Stars aus der DDR
: Diese Schauspieler hätten Sie nie aus dem Osten vermutet

Ostalgie: Diese bekannten Stars und Schauspieler kommen aus der DDR. Hätten Sie's gewusst?
Von
Lisa Klopp-Jaber
Berlin
Jetzt in der App anhören
Menschen umringen in Leipzig den ersten in der ehemaligen DDR produzierten Fernseher des Typs "Leningrad" (Archivfoto aus dem Jahr 1954). Unter dem Titel «Feierabend-Fernsehzeit» startet am Samstag (24.07.2004) im Filmmuseum in Düsseldorf eine Ausstellung mit alten Geräten, Reliquien des TV-Zeitalters. Zudem stellen rund 40 Sender 150 Programm-Ausschnitte von der Nachrichtensendung bis zur Talk-Show, von Starkomödianten der TV-Urzeit, Heinz Erhard, bis zur Reality-Show «Big Brother» zur Verfügung. dpa/lnw (zu lnw: "Feierabend-Fernsehzeit: Filmmuseum zeigt ein halbes TV-Jahrhundert" vom 23.07.2004) +++ dpa-Bildfunk +++

Wer hätte das gedacht? Diese Stars von heute sind eigentlich „Ossis“.

picture-alliance / dpa/dpaweb | Dra/Haller-Hartmann

Die DDR brachte zahlreiche erfolgreiche Stars und Sternchen hervor. Unter ihnen einige heute sehr bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler. Wer hätte gedacht, dass diese Darsteller vor der Wende „Ossis“ waren? Diese bekannten Schauspieler wurden im Osten geboren.

Mehr nostalgische Beiträge rund um die DDR gibt es unter Ostalgie.

Bekannte Schauspieler aus der DDR

Wer hätte gewusst, dass diese bekannten Schauspieler aus der DDR stammen?

Matthias Schweighöfer

Der Schauspieler Matthias Schweighöfer kommt am Samstag (26.09.2009) in Köln zur Verleihung des Deutschen Fernsehpreises. Der Deutsche Fernsehpreis, der in diesem Jahr in 19 Kategorien verliehen wird, dazu kommen zwei mit jeweils 15.000 Euro dotierte Förderpreise und der Ehrenpreis, wird bereits zum elften Mal verliehen. Foto: Rolf Vennenbernd dpa/lnw +++ dpa-Bildfunk +++

Matthias Schweighöfer

Rolf Vennenbernd/dpa

Der bekannte deutsche Schauspieler Matthias Schweighöfer wurde 1981 in Anklam, Mecklenburg-Vorpommern in der ehemaligen DDR, geboren. Seine Eltern, Schauspieler Michael und Gitta Schweighöfer, waren ebenfalls Schauspieler in der DDR. Bekannte Filme, in denen er mitspielte, sind mitunter „Keinohrhasen“ und „Oppenheimer“.

Jan Josef Liefers

ARCHIV - 16.11.2017, Nordrhein-Westfalen, Münster: Der Darsteller des «Tatort» aus Münster, Jan Josef Liefers (Karl-Friedrich Boerne), kommt im Cineplex zur Kinopremiere des Tatorts «Gott ist auch nur ein Mensch». (zu dpa «Schauspieler Jan Josef Liefers erhält Hans-Rosenthal-Ehrenpreis» vom 03.03.2018) Foto: Guido Kirchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Jan Josef Liefers

Guido Kirchner/dpa

Auch Jan Josef Liefers kommt aus der DDR. 1964 wurde er in Dresden (Sachsen) geboren. Mit dem Kinofilm „Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief“ (1996) gelang ihm sein großer Durchbruch. Seine Mutter war die DDR-Schauspielerin Brigitte Liefers-Wähner und sein Großvater war DDR-Schauspieler Heinz Liefers.

Jörg Kleinau

1954 wurde der Schauspieler Jörg Kleinau in der DDR geboren. Bekannt wurde er durch seine Hauptrolle in der Serie „Front ohne Gnade“ (1984). Im selben Jahr spielte er in Kino-Filmen wir „Biberspur“ und „Auf dem Sprung“ mit. Weitere Erfolge mit DDR-Filmen waren „Irrläufer“ und „Der Bärenhäuter“. Zuletzt war er in dem Film „Ich Ich Ich“ (2021) zu sehen.

Anna Maria Mühe

Anna Maria Mühe, Schauspielerin, sitzt bei einem Fototermin mit der Deutsche Presse-Agentur zum Film «Sophia, der Tod und ich» in einem Berliner Hotel. (zu dpa-Korr "Mit dem Tod drei Bierchen trinken: «Sophia, der Tod und ich") +++ dpa-Bildfunk +++

Anna Maria Mühe

Christoph Soeder/dpa

Anna Maria Mühe wurde 1985 in Ost-Berlin geboren. Sie spielte unter anderem in „Spieleabend“ (2024), „Unsere wunderbaren Jahre“ (2020/23) und in „Solo für Weiss – Liebeswut“ (2023) mit.

Gunter Sonneson

Der DDR-Schauspieler Sonneson wurde 1943 in Lauchhammer (Lausitz) geboren und lebt immer noch in Brandenburg. Mit Filmen wie „Die zertanzten Schuhe“ (1977), „Polizeiruf 110: Vermißt wird Peter Schnok“ oder „Madame Pompadour“ (1996) war er in der ganzen DDR bekannt und beliebt.

Katharina Thalbach

Katharina Thalbach posiert am Mittwoch (26.04.2000) vor dem Schloßtheater am Neuen Palais von Sanssouci in Potsdam während der Dreharbeiten für die Fernehdokumentation "Preußen. Chronik eines deutschen Staates". Thalbach moderiert den Sechsteiler, der vom 3. Dezember 2000 jeweils Sonntags im ersten Programm ausgegestrahlt werden soll. dpa/lbn +++ dpa-Bildfunk +++

Katharina Thalbach

Stephanie Pilick/dpa

Katharina Thalbach ist allen Deutschen ein Begriff. „Das blaue Licht“ (1976), „NVA“ (2005), „Kokowääh“ (2011) oder „Die Schule der magischen Tiere“ (2021) gehören zu den vielen Filmen, in denen sie mitspielte. Die erfolgreiche Schauspielerin wurde 1954 in Ost-Berlin geboren.

Nora Tschirner

Nora Tschirner, Schauspielerin, kommt zur Weltpremiere des Kinofilms "Einfach mal was Schönes" in der UCI Kinowelt Zoo Palast. Tschirner hat in der ZDF-Show «Dalli Dalli» nach einem Unfall ein Spiel wegen einer Verletzung abgebrochen. (zu dpa: "Nora Tschirner in ZDF-Show verletzt - «Lustigster Unfall der Welt»") +++ dpa-Bildfunk +++

Nora Tschirner

Fabian Sommer/dpa

Jeder kennt Nora Tschirner! Aber wer hätte gewusst, auch sie einen Teil ihrer Kindheit in der DDR verbrachte? 1981 wurde sie in Ost-Berlin geboren. Neben regelmäßigen Rollen beim „Tatort“ gehören „Keinohrhasen“ (2007), „Macho Man“ (2015) und „What a Man“ (2011) zu ihren erfolgreichen Filmen.

Friedrich Mücke

Friedrich Mücke, Schauspieler, kommt zur Premiere des Films «Der Vierer». Der deutsch-österreichischer Spielfilm feiert Premiere im Zoo Palast Berlin. +++ dpa-Bildfunk +++

Friedrich Mücke

Hannes P Albert/dpa

Auch Friedrich Mücke wurde 1981 in Ost-Berlin geboren und war einmal DDR-Bürger. Unter anderem ist er in „Russendisko“ (2012), „Vaterfreuden“ (2014) und „Jackpot“ (2020) zu sehen.

Sandra Hüller

Schauspielerin Sandra Hüller steht bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises als Laudatorin auf der Bühne. Die Lola ist eine der wichtigsten Auszeichnungen der Branche. (zu dpa: «Filmfest München eröffnet mit Sandra Hüller») +++ dpa-Bildfunk +++

Sandra Hüller

Sebastian Gollnow/dpa

„Zwei zu eins“ (2024), „Fack ju Göhte 3“ (2017) und „The Zone of Interest“ (2023) gehören zu den Filmen, in denen Sandra Hüller mitspielt. 1978 wurde sie in Suhl, Thüringen, ehemalige DDR, geboren.

Antje Traue

67. Internationale Filmfestspiele in Berlin, 10.02.2017, Pressekonferenz «Es war einmal in Deutschland»: Schauspielerin Antje Traue. Der Film läuft auf der Berlinale in der Sektion "Berlinale Special". Foto: Monika Skolimowska/dpa ++ +++ dpa-Bildfunk +++

Antje Traue

Monika Skolimowska/dpa

Antje Traue wurde 1981 in Mittweida in Sachsen (ehemalige DDR) geboren und gehört zu den bekannten deutschen Schauspielerinnen. Unter anderem war sie in „The Flash“ (2023), „Tatort: In der Familie“ (2020) und „Die Frau in Gold“ (2015) zu sehen.

Sylvester Groth

67. Internationale Filmfestspiele in Berlin, Pressekonferenz «In Zeiten abnehmenden Lichts» («In Times of Fading Light»): Schauspieler Sylvester Groth. (zu dpa: «Sylvester Groth schaut seine Filme nicht an») +++ dpa-Bildfunk +++

Sylvester Groth

Jörg Carstensen/dpa

1958 wurde der Schauspieler Sylvester Groth in Jerichow, Sachsen-Anhalt, geboren. Als Darsteller wirkte er zuletzt an „Kati – Eine Kür, die bleibt“ (2024), „Drei Gänge und ein Todesfall“ (2023) und „German Crime Story: Gefesselt“ (2023) mit.