Staugefahr zu Pfingsten
: Diese Tage und Autobahnen besser meiden

Reisende müssen zum Pfingstwochenende mit vollen Straßen rechnen. Eine Liste nennt die kritischsten Tage, Strecken mit Staugefahr und die beste Reisezeit.
Von
Nicole Züge
Frankfurt (Oder)
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Ein Schild weist auf eine Baustelle auf einer Autobahn hin. (zu dpa: «Defekter Lastwagen in Baustelle: Langer Stau auf der A14») +++ dpa-Bildfunk +++

Pfingsten 2025: Eine Stauprognose des ADAC zeigt, wo die Autobahnen voll werden und welche Zeiten und Tage sich am besten für die Reise eignen. (Symbolbild)

Jan Woitas/dpa

Pfingsten 2025 fällt auf den 8. und 9. Juni. Wer zu dieser Zeit verreist, sollte den Verkehr im Blick behalten. Der ADAC warnt vor erhöhter Staugefahr, besonders auf bestimmten Autobahnen. Zusätzlich zu den Wochenend-Ausflüglern starten nämlich an Pfingsten auch einige Bundesländer in die Ferien oder haben noch einen Tag länger frei.

Welche Tage und Autobahnen sollten Reisende lieber meiden, um am langen Pfingstwochenende nicht in Staus zu geraten? Eine Übersicht.

Stau zu Pfingsten 2025: ADAC sieht Staugefahr an diesen Tagen

Der ADAC rechnet ab Freitag, dem 6. Juni, mit einer angespannten Verkehrslage auf den deutschen Autobahnen. Grund ist das verlängerte Pfingstwochenende, an dem viele Menschen in den Kurzurlaub starten. Besonders am Freitagnachmittag, am Samstagvormittag und Montagnachmittag kann es voll werden. Eine Besonderheit dieses Jahr: Nicht nur der Pfingstmontag als klassischer Rückreisetag könnte voll werden, auch am Dienstag, dem 10. Juni, ist mit viel Verkehr auf den Autobahnen des Landes und dementsprechend mit Stau zu rechnen.

Am 10. Juni wird nämlich einerseits der Rückreiseverkehr mit denjenigen einsetzen, die einen Brückentag genommen haben oder in einem Bundesland leben, an dem der 10. Juni noch frei ist. Das betrifft in diesem Jahr Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen sowie Nordrhein-Westfalen. In Mecklenburg-Vorpommern dauern die Pfingstferien 2025 bis zum 10. Juni. In Bayern und Baden-Württemberg beginnen hingegen an diesem Tag die langen Pfingstferien. Das dürfte noch einmal für zusätzliches Verkehrsaufkommen sorgen und birgt enorme Staugefahr.

Wer flexibel ist, sollte möglichst am Donnerstagvormittag (5. Juni) oder Samstag (7. Juni) sehr früh losfahren. Rückreisende profitieren, wenn sie den Dienstag (10. Juni) meiden und lieber am Montag (9. Juni) fahren. Allerdings kann es auch an diesem Tag zu Stau kommen, laut ADAC ist aber die Staugefahr nicht ganz so hoch. Auch wer nur kurze Strecken plant, sollte sich auf Verzögerungen einstellen.

Diese Strecken sind laut ADAC besonders staugefährdet

Autobahnen mit hohem Staupotenzial sind laut der Prognose:

  • A1 (Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg)
  • A3 (Oberhausen – Frankfurt – Nürnberg – Passau)
  • A5 (Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel)
  • A7 (Flensburg – Hamburg – Hannover – Würzburg – Füssen)
  • A8 (Luxemburg – Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg)
  • A9 (Berlin – Nürnberg – München)
  • A99 (Umfahrung München)

Zusätzlich betroffen sind wie immer die Zufahrtsstraßen zu Nord- und Ostsee, in die Alpen sowie rund um Ballungszentren wie Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München.

Auf dem Weg Richtung Italien müssen Reisende in diesem Jahr am Brenner mit Verzögerungen rechnen: An der Luegbrücke finden umfangreiche Sanierungsarbeiten statt, auch an der Sillbrücke wird bis in den Juni hinein saniert. Teilweise steht nur eine Spur pro Fahrtrichtung zur Verfügung. Vor Fahrtantritt lohnt sich ein Blick in den dafür eingerichteten Fahrplan auf der Website der ASFINAG, um die aktuelle Verkehrslage zu überprüfen.

Urlaubsländer und Grenzübergänge: Verzögerungen möglich

Viele zieht es über Pfingsten ins Ausland – etwa nach Österreich, Italien oder in die Schweiz. An den Grenzen ist daher mit Wartezeiten zu rechnen, etwa durch intensive Kontrollen oder hohe Frequenz.